Google gründet neuen Mutterkonzern Alphabet, bekommt neuen Chef

Categories: Internet Business
Comments: Comments Off
Published on: September 26, 2015

Der Internetgigant Google hat einen breit angelegten Umbau seiner Unternehmensstruktur bekanntgegeben – in dessen Rahmen Google mit Sundar Pichai den CEO-Posten bei Google selbst übernimmt, während der Internetkonzern unter eine neue Muttergesellschaft gestellt wird, die den Firmennamen „Alphabet“ trägt.Alphabet selbst wird künftig eine Reihe von Unternehmen unter seinem Dach vereinen, die bisher teilweise eigentlich Dienste von Google sind, aber auch eigenständige Ausgründungen. So sollen einerseits die Internet-bezogenen Angebote von Google der neuen Firma untergeordnet werden, andererseits aber auch die anderen zu Google gehörenden Firmen, deren Geschäftsfelder Bereiche wie Gesundheitsprodukte oder Biotechnologie abdecken.

Google-Mitgründer Larry Page wird künftig der CEO von Alphabet sein, während der andere Google-Miterfinder Sergey Brin die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Sundar Pichai, der bisher vor allem durch das mobile Betriebssystem Android bekannt wurde, wird hingegen neuer Chef von Google Inc., dem größten Umsatzbringer unter den Fittichen von Alphabet.

Zu dem neuen Unternehmensimperium gehören auch Firmen wie die Biotechnologie-Spezialisten von Calico, der Investment-Arm Google Ventures, Google Capital, die Forschungsabteilung Google X und diverse andere Abteilungen. Es geht wohl vor allem darum, das Hauptgeschäft von Google stärker von den anderen Aktivitäten des Unternehmens zu trennen, um sie besser verwalten zu können und flexibler zu werden.

Page und Brin übernehmen nun eher strategische Rollen, während der Alltagsbetrieb in die Hände ihrer vertrauenswürdigen Manager abgegeben wird. Der Name Alphabet steht dabei für die Zusammenfassung der diversen Unternehmensteile – so soll Google zum Beispiel das „G“ im neuen Firmenkatalog von Alphabet darstellen. Wie so oft wählen die Google-Gründer ein kurioses Konzept für das Branding des neuen Konzerns, unter dem Google jetzt steht. So lautet die Web-Adresse der Firmen-Homepage abc.xyz.

 

zum Artikel:

winfuture.de/news

Berufseinsteiger: Kein Respekt vor Firmenregeln

Categories: Sicherheit
Comments: Comments Off
Published on: April 22, 2014

Weil im Arbeitsumfeld zunehmend eigene Geräte eingesetzt oder Cloud Storage-Lösungen verwendet werden, haben Unternehmen Regeln definiert, die Firmendaten absichern sollen. Das ist ohnehin schwierig. Ungleich komplizierter ist es, wenn die Mitarbeiter diese Policies ignorieren. Das genau aber tun junge Kollegen, ‚Generation Y‘ genannt, angeblich. In einer Umfrage, die der Security-Hersteller Fortinet durchgeführt hat, gibt sich über die Hälfte der Befragten unbeeindruckt in Anbetracht des Risikos, das sie für die Firma gegebenenfalls darstellen. (more…)

PC, Notebook, Smartphone, USB: Altgeräte – 3 Wege der Datenlöschung

Comments: Comments Off
Published on: April 21, 2014

Deutsche Firmen lassen Daten nur selten von Profis löschen. Auch werden Altgeräte selten kontrolliert entsorgt, wie Kroll Ontrack in einer Studie feststellte.

Daten sollen sicher sein, da sind sich immerhin laut einer Telekom-Studie 84 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen einig. Auch wenn die Informationen vielleicht nicht mehr aktuell sind, wollen viele Unternehmen sie doch sicher entsorgen. Fast drei Viertel der Unternehmen haben für analoge Daten eine Lösung parat: 73 Prozent der Unternehmen haben laut einer Studie von Kroll Ontrack, der Datenretter und -löscher, einen Aktenvernichter oder einen Schredder parat. Vertrauliche Daten in Papierform entsorgen die Firmen so sicher. Nur bei der IT-Lösung hakt es. (more…)

Internetkonzerne: Yahoo-Chefin wirbt Werbespezialisten bei Google ab

Categories: Internet Business
Comments: Comments Off
Published on: April 17, 2014

Der in die Defensive gedrängte Internetkonzern Yahoo schaltet auf Angriff um: Chefin Marissa Mayer hat dazu einen ehemaligen Weggefährten von Google herübergeholt. Gemeinsam wollen sie ihrem alten Arbeitgeber die Stirn bieten.

An der Spitze des Internetkonzerns Yahoo steht künftig ein weiterer ehemaliger Google-Manager. Firmenchefin Marissa Mayer hat Henrique de Castro von ihrem Ex-Arbeitgeber abgeworben. Der Spezialist fürs Online-Werbegeschäft wird als sogenannter Chief Operating Officer das Tagesgeschäft leiten. Er trägt dabei unter anderem die Verantwortung für den Vertrieb, das Mediengeschäft und die internen Abläufe im Unternehmen.
 
„Ich bin begeistert, dass er zu Yahoos starkem Führungsteam stößt“, sagte Mayer am Montag. Sie hat seit ihrem Amtsantritt im Juli bereits große Teile des obersten Managements ausgetauscht. So bekam Yahoo  einen neuen Finanzchef und eine neue Marketingverantwortliche. De Castro soll spätestens im Januar seinen Posten antreten.
Ziel der personellen Neuaufstellung ist es, Yahoos schwächelndes Werbegeschäft wieder flott zu kriegen. De Castro ist dabei eine Schlüsselfigur. Er war auch bei Google  zuletzt in diesem Bereich leitend tätig. Mayer wiederum war das weibliche Gesicht des Suchmaschinenprimus und für die Kartendienste verantwortlich, bevor sie die Führungsrolle bei dem von Personalquerelen geplagten Rivalen Yahoo übernahm.
Yahoo hatte nach Informationen des Technologie-Blogs „All Things D“ schon eine ganze Weile um de Castro gebuhlt. Schon Mayers wegen eines geschönten Lebenslaufs geschasster Vorgänger Scott Thompson hatte demnach versucht, den Google-Manager abzuwerben. Google ist Yahoos schärfster Rivale beim Ringen um die lukrative Online-Werbung. Auch Facebook  buhlt um die Werbekunden.
Mayer dürfte de Castro am Ende mit jeder Menge Geld überzeugt haben: Das jährliche Grundgehalt liegt bei 600.000 Dollar; hinzu kommen Boni. Vor allem aber bekommt der Manager 1 Mio. Dollar in bar quasi als Antrittsprämie, wie aus Börsenunterlagen hervorgeht, sowie über vier Jahre verteilt Aktien beziehungsweise Aktienoptionen im Wert von mehreren Dutzend Mio. Dollar.
 
 

Megaupload-Nachfolger – Kim Dotcom schirmt Dienst Mega

Categories: Internet Business
Comments: Comments Off
Published on: April 16, 2014
Mit einer „Armee von IT-Anwälten im Rücken“ eröffnet Kim Schmitz alias Kim Dotcom in Kürze seinen neuen Filesharing-Dienst. Den Vorgänger Megaupload hatten US-Behörden geschlossen. Das wird laut Schmitz nicht wieder vorkommen.
Megaupload-Gründer Kim Dotcom will seine neue Daten-Plattform schwerer angreifbar machen. Der Dienst Mega, der am Sonntag starten soll, werde seinen Nutzern Verschlüsselung „auf militärischem Niveau“ bieten, kündigte Dotcom an. Die neue Daten-Plattform sei legal und rechtlich abgesichert, wofür „eine Armee von IT-Anwälten“ gesorgt habe.

Vor einem Jahr hatten US-Behörden Megaupload massive Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen und die Plattform vom Netz genommen. Dotcom – der in Deutschland unter seinem ursprünglichen Namen Kim Schmitz bekanntgeworden war – kam in Neuseeland nach einer Razzia für mehrere Wochen in Untersuchungshaft. Die Entscheidung über seine Auslieferung an die USA zieht sich hin, auch wegen rechtlicher Fehler der neuseeländischen Behörden. (more…)

E-Mails beweisen illegales Abwerbeverbot zwischen Apple und Google

Categories: Unternehmen
Comments: Comments Off
Published on: April 16, 2014

Der E-Mail-Verkehr zwischen Führungskräften von Apple und Google belegt eindeutig, dass die Firmen sich aus finanziellen Gründen einvernehmlich geeinigt haben, keine Mitarbeiter voneinander abzuwerben. Das erklärte die zuständige Richterin Lucy Koh jetzt in dem seit 2011 laufenden Prozess um illegale Personalabsprachen, in dem auch Adobe, Intel, Intuit und Pixar angeklagt sind. (more…)

CIO gefragtester Nothelfer: Wie Firmen auf Datenpannen reagieren

Comments: Comments Off
Published on: April 15, 2014

von Werner Kurzlechner (freier Mitarbeiter bei der CW-Schwesterpublikation CIO)

In jedem fünften Unternehmen gehen Daten von CEOs und Top-Managern verloren. Das zeigt eine Studie von Websense, die IT-Manager bedenklich stimmen kann.

 

Datenverlust ist immer ärgerlich, klar. Besonders brisant wird es allerdings, wenn vertrauliche Informationen von CEOs oder anderen Top-Managern verloren gehen. Und das passiert gar nicht so selten: Im vergangenen Jahr in jedem fünften Unternehmen, wie aus einer aktuellen Studie des Security-Anbieters Websense unter 1000 IT-Managern hervorgeht. Brisant wird die Lage dann oft für den CIO, denn Pannen wie diese können einen IT-Chef durchaus den Job kosten. Derartigen Risiken spürt die Umfrage genauso nach wie dem Umstand, dass ohne CIOs offenbar nichts läuft in Sachen Sicherheit. (more…)

US-Börsenaufsicht lässt Kommunikation über Soziale Netze zu

Categories: Internet Business
Comments: Comments Off
Published on: April 12, 2013

CEOs und andere Mitglieder der Geschäftsführung börsennotierter Unternehmen können künftig Facebook und Twitter für Ankündigungen nutzen – unter einer Bedingung. Sie müssen nämlich ihre Investoren darauf hingewiesen haben, dass sie eventuell diese Kommunikationskanäle nutzen werden. Das steht in neuen Richtlinien der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission, kurz SEC. (more…)

GameStandard-Blog – EA in der Krise: Wenn Games nur noch für Aktionäre entwickelt werden

Categories: Spiele
Comments: Comments Off
Published on: April 12, 2013

electronic arts“>

John Riccitiellos Rücktrittsschreiben brachte auf den Punkt, was aus Sicht vieler Konsumenten falsch in der Videospielbranche läuft. In einer Hand voll Absätze fasste der scheidende Chef von Electronic Arts (EA) zusammen, auf welche Errungenschaften er stolz ist und aufgrund welcher Versäumnisse er dennoch die Bahn für einen Nachfolger freimacht. In über 1.600 Zeichen, die der CEO an den Vorstandsvorsitzenden Larry Probst richtete, kam Riccitiello nicht ein einziges Mal auf seine Kunden, die Spieler zu sprechen. „EAs Anleger und Angestellte erwarten Besseres und ich bin verantwortlich für den Fehlschlag.“ Und mit „Fehlschlag“ spielt Riccitiello nicht auf verärgerte Kunden, sondern auf enttäuschende Umsatzerwartungen an. (more…)

Datenschützer warnt vor Risiken bei

Comments: Comments Off
Published on: April 1, 2013

Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix hat in seinem Jahresbericht 2012[1] auf Gefahren beim Anbinden von IT-Geräten, die von Mitarbeitern mitgebracht werden, an die Infrastruktur des Arbeitgebers hingewiesen. Der Trend „Bring your own device“ (BYOD) sei mittlerweile „in nahezu allen Unternehmen angekommen“, schreibt DIx in dem am Mittwoch vorgestellten, über 200 Seiten langen Report. Meist entzögen sich die mitgebrachten mobilen Geräte wie Smartphones, Laptops oder Tablet-Rechner aber dem IT-Management der Firma. Ihr Einsatz berge daher unter anderem datenschutzrechtliche und technische Risiken. (more…)

Bericht: Sharp fährt iPad-Displayproduktion herunter

Categories: Apple
Tags:
Comments: Comments Off
Published on: Januar 22, 2013

Apple-Lieferant Sharp hat einem Bericht zufolge die Produktion von 9,7-Zoll-iPad-Bildschirmen stark reduziert. Im Werk Kameya bei Tokio sei die Fertigung auf das absolute Minimum heruntergefahren worden, schreibt die Agentur Reuters. Eine graduelle Senkung des Produktionsumfangs habe schon Ende 2012 eingesetzt.

 

Die Quellen der Agentur sprechen von einer “saisonalen Anpassung”. Zum Teil liegt die Entwicklung wohl auch an einer stärkeren Nachfrage nach kleineren Bildschirmen für das iPad Mini, dessen Displaydiagonale 7,9 Zoll beträgt. Die Marktforscher von Macquarie gehen sogar davon aus, dass die Nachfrage nach den großen iPads im vierten Quartal um 40 Prozent eingebrochen ist. (more…)

page 1 of 1

Teilen

Welcome , today is Samstag, November 25, 2017