Richtig aufladen: Die Wahrheit hinter den großen Handy-Akku-Mythen

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Published on: Mai 17, 2016

Explodieren Akkus wirklich, wenn man sie über Nacht am Ladegerät lässt? Und halten sie länger, wenn man sie auf die Heizung legt? Ob im Smartphone, Notebook, Tablet oder im E-Bike: Über die Akkus in Elektronikgeräten halten sich die hartnäckigsten Mythen.

Aber welche sind Unsinn, und an welchen ist doch ein Stückchen Wahrheit dran? Vier Elektronikexperten klären die größten Mythen rund um die tragbaren Energiespeicher auf.

„Lass das Handy nie über Nacht am Strom – es kann explodieren.“

Geschichten über brennende oder explodierende Akkus stammen meist aus der Zeit der Nickel-Cadmium-Batterien. „Bei Lithium-Ionen-Akkus, die sich in heutigen Smartphones und Laptops befinden, ist das praktisch ausgeschlossen“, sagt Matthias Baumann vom Tüv Rheinland.

„Die Schutzmechanismen innerhalb der Zelle und des Ladegerätes – in dem Falle des Telefons oder des Laptops – verhindern ein Überladen.“ Funktioniert der Akku korrekt, stoppt der Ladevorgang bei voller Ladung oder zu hoher Temperatur automatisch.

„Ist der Akku voll aufgeladen, während das Gerät noch am Netz hängt, wird zunächst dessen Energie verbraucht, zum Beispiel, bis der Akku nur noch 95 Prozent hat. Dann werden die fehlenden fünf Prozent aufgeladen“, sagt Sergej Rothermel vom Batterieforschungszentrum MEET aus Münster. Das schont den Akku, der Nutzer kriegt davon aber nichts mit.

„Vor dem Aufladen sollte der Akku immer komplett leer sein.“

Korrekt – allerdings nicht für neue Batterien. „Nickel-Cadmium Batterien, wie sie früher eingesetzt wurden, litten unter dem sogenannten Memory Effekt“, sagt Tobias Placke vom MEET. Wurden die Akkus nicht komplett entladen, konnte es passieren, dass ihre Kapazität sank.

Sie „merkten“ sich, wie viel Energie zwischen den Ladezyklen verbraucht wurde. In heutigen Lithium-Ionen-Zellen gibt es diesen Effekt nicht mehr. Bei den Nickel-Metallhydrid-Akkus – also den wieder aufladbaren Batterien, die man beispielsweise in Videospielcontrollern verwenden kann – lässt sich dieser Effekt durch einen erneuten, vollständigen Ladezyklus rückgängig machen.

„Das neue Handy erst zum ersten Mal laden, wenn der Akku leer ist.“

Prinzipiell richtig, da die ersten Ladezyklen der Lithium-Ionen-Akkus die kritischsten sind. „Aber genau aus diesem Grund werden diese Zyklen bereits im Werk durchgeführt“, sagt Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen. Auch ist es für die Lebensdauer eher schädlich, den Akku immer von „ganz leer“ auf „ganz voll“ aufzuladen.

„Diese sogenannten tiefen Zyklen verkürzen die Lebensdauer“, sagt Sergej Rothermel. „Flache Zyklen – also, den Akku von 20 auf 70 Prozent aufladen, sind hingegen optimal.“ Die meisten Hersteller empfehlen bei Auslieferung, den Akku zunächst vollständig zu laden. Das liegt daran, dass sie nicht voll aufgeladen ausgeliefert werden.

„Der Akku hält länger, wenn er auf der Heizung liegt.“

Ganz im Gegenteil: „Akkus sollten möglichst kühl gelagert werden. Zehn Grad Temperaturerhöhung verdoppeln die Alterungsgeschwindigkeit“, sagt Dirk Uwe Sauer. Der Forscher empfiehlt sogar, Akkus gut verpackt im Kühlschrank zu lagern. Zum Beispiel den des Laptops, wenn er hauptsächlich wie ein Desktop im Dauereinsatz auf dem Schreibtisch ist und am Stromnetz hängt.

„Allerdings sollten sie dann nicht ganz leer sein. Bei ca. 20 Prozent Ladung lassen sich Akkus am besten lagern, wenn die Lebensdauer verlängert werden soll.“ Vor dem nächsten Aufladen muss der Akku jedoch wieder Zimmertemperatur annehmen.

„Wenn du den Akku lagerst, unbedingt vorher voll aufladen.“

Für Bleibatterien, etwa für Autos und Motorrädern, gilt das tatsächlich. Bei Lithium-Ionen-Batterien nicht. „Ein Lithium-Ionen-Akku altert am schnellsten, wenn er im voll geladenen Zustand ist. Allerdings sollten Akkus auch nicht leer gelagert werden“, sagt Dirk Uwe Sauer. Durch die Selbstentladung kann es passieren, dass ein Akku zu leer wird und deshalb vom Ladegerät nicht mehr geladen werden kann.

Ein E-Bike mit leerem Akku über den Winter im Keller zu lagern ist sicherlich nicht gut. Zwar ist der Keller klimatisch gut geeignet – aber die Ladung sollte bei 20 Prozent liegen. Will man auf Nummer sicher gehen, sollte gelegentlich der Ladezustand überprüft werden.

„Während des Ladens schadet Telefonieren dem Akku.“

Kein Problem. Smartphones und Notebooks mit Lithium-Ionen-Akkus kann man problemlos während der Ladung nutzen. „Im Gegensatz zu den alten Akku-Technologien können sie diese jederzeit laden, den Ladevorgang unterbrechen und dann wieder weiter aufladen“, sagt Matthias Baumann vom Tüv Rheinland. „Das macht dem Akku nichts.“

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Neue Smartphones: Nokia: Rückkehr ins Handygeschäft geplant

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Published on: Juli 2, 2015

Geht es nach Nokia, sollen ab 2016 wieder Smartphones des einstigen Traditionsherstellers in den Läden stehen.

Wie der derzeitige Nokia-Chef Rajeev Suri gegenüber dem Manager-Magazin verraten hat, befindet sich das finnische Unternehmen derzeit auf Partnersuche. Das Ziel: 2016 will das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Da man 2013 alle Fertigungskapazitäten an Microsoft verkauft hat, muss jetzt ein neuer Partner her.

Dabei will man bei Nokia allerdings keine eigenen Fertigungskapazitäten aufbauen. Stattdessen soll der zukünftige Partner die Geräte bauen. Nokia selbst würde die Smartphones designen und den Markennamen per Lizenz zur Verfügung stellen. Ob Nokia für das Projekt einen Partner findet, hängt davon ab, wie viel Potenzial dieser dem einstigen Marktführer zutraut. Zumindest der Nokia-Chef gibt sich zuversichtlich und sieht sich in der Lage, Microsoft im Bereich der mobilen Geräte anzugreifen. Andernfalls könne man es gleich lassen, so der Chef weiter. Mit dem Nokia N1hat Nokia dem taiwanesischen iPhone-Hersteller Foxconn bereits eine vergleichbare Übereinkunft zum Bau von Tablets geschlossen.

Deal mit Microsoft

Mit der Suche nach einem Handybauer kann sich der Konzern allerdings noch Zeit lassen, denn vor 2016 darf Nokia nicht ins Handygeschäft zurück. Bis dahin darf nur Microsoft Smartphones mit der Marke Nokia vertreiben. Die Rechte für die Nutzung des Markennamens bei einfachen Handys liegen sogar bis 2023 bei Microsoft, auch wenn der Software-Riese diesen mittlerweile gar nicht mehr nutzt.

 
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HTC führt Dashwire wieder ein, um Mobilfunkanbietern zu helfen, die Nutzung von Smartphones angenehmer zu gestalten

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Published on: April 21, 2014

Seattle (ots/PRNewswire) – – Dashwire arbeitet weltweit mit Mobilfunkanbietern zusammen

Dashwire, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der HTC Corporation, gab heute bekannt, dass das Unternehmen künftig wieder am Markt auftreten wird, um Mobilfunkanbieter mit Softwarelösungen zu unterstützen, mit denen sie den Benutzern die Handhabung ihrer Smartphones erleichtern können. Die Technologie von Dashwire hat Millionen von Verbrauchern die Einrichtung, Personalisierung und Verwendung ihrer neuen Smartphones von allen führenden Marken, deren Geräte das Betriebssystem Android verwenden, erleichtert. (more…)

IT-Sicherheit: Smartphones und Tablets gefährden Firmen

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Published on: April 20, 2014
Jedes zweite deutsche Unternehmen hatte schon Probleme, weil Mitarbeiter private Geräte mit ins Büro brachten. Bei etlichen gingen schon sensible Firmendaten verloren. Von Thomas Heuzeroth

Smartphones, Tablets und private Computer sind zu einem der größten Sicherheitsrisiken in deutschen Unternehmen geworden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts Aris im Auftrag der Telekommunikationsfirma Telefónica. (more…)

CES: Sony-Mobile-Chef gibt Microsoft einen Korb

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Published on: Februar 4, 2014

Der japanische Elektronikkonzern will mit Android zu den drei größten Smartphone-Herstellern aufrücken. Für ein Telefon mit Microsofts Windows Phone gibt es bei den Japanern derzeit keine Pläne.

 

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat Berichten widersprochen, er würde die Einführung eines Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone vorbereiten. „Wir haben keine Pläne, ein Windows Phone einzuführen“, sagte Kunimasa Suzuki, Chef von Sony Mobile, der „Welt“. (more…)

Samsung, Dell und Huawei – Geheimdienst NSA kann jedes Endgerät hacken

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Published on: Januar 11, 2014
Jacob Appelbaum, einer der wenigen Vertrauten Edward Snowdens, hat Dokumente über bisher geheime NSA-Programme veröffentlicht. Die Unterlagen belegen, dass der US-Geheimdienst in so gut wie jedes private Endgerät eindringen kann – quasi durch die Hintertür.

„Wir haben den Krieg verloren. Wir leben jetzt in der dunklen Welt der Scifi-Romane, die wir niemals wollten“, bereits vor acht Jahren warnte der ehemalige Sprecher des Chaos Computer Clubs Frank Rieger vor einer großflächigen Überwachung des Internets. „Wir leben in einem Polizeistaat“, erklärte Rieger damals. Pünktlich zum diesjährigen Hackertreffen, dem Chaos Communication Congress, lieferte Jacob Appelbaum, ein Internetaktivist und enger Vertrauter Edward Snowdens, den Beweis, dass Rieger mit seiner Aussage gar nicht falsch lag. (more…)

Smartphones – HTC: Kündigungen, Produktionsprobleme und Zukunftsängste

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Published on: Juni 22, 2013

Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC hat nicht nur mit dem heiß umkämpften Smartphonemarkt seine Probleme, sondern offenbar auch einige interne Kämpfe am Laufen. So hat der wichtigste Produktionsmanager des Unternehmens, Kouji Koder, das Unternehmen letzte Woche überraschend verlassen. Wie „The Verge“ berichtet, ist das vor allem angesichts des Verkaufsstarts des HTC One überraschend, zeigt jedoch, wie problematisch offenbar die internen Strukturen sind. (more…)

Top-Smartphones im Benchmarktest

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Published on: Mai 29, 2013
Der Benchmark-Vergleich aktueller Top-Smartphones gibt Aufschluss über die Performance der Geräte. Viele der Tests sind synthetischer Natur, sodass die Aussagekraft für die Praxis nicht unbedingt über-

tragbar ist. Schließlich messen die Testprogramme nicht, wie flüssig sich die Bedienung des Geräts „anfühlt“, sondern wie groß das Potential der verbauten Hardware-Komponenten ist. In der Vergangenheit litt Android beispielsweise immer wieder unter sogenannten Mikro-Rucklern, die das Nutzererlebnis gemindert haben. Seit Version 4.1 hat sich allerdings die Situation deutlich gebessert, sodass zwischen einem aktuellen Android-Smartphone und dem iPhone bei der täglichen Nutzung kaum mehr Leistungsunterschiede zu erkennen sind. Anders als die synthetischen Benchmarks Geekbench und AnTuTu liefern die Browser-Tests Sunspider und Peacekeeper, sowie die 3D-Tests deutlich praxistauglichere Werte. Im Test-Parcours sind vertreten: Apple iPhone 5, BlackBerry Z10, Google Nexus 4, HTC One, Samsung Galaxy S4 und Sony Xperia Z. Als Vergleich dient auch das iPad 4. (more…)

Android-Verbreitung: Jelly Bean überholt Ice Cream Sandwich

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Published on: Mai 14, 2013

Die jüngste Android-Version Jelly Bean – zu der die Nummern 4.1 und 4.2 zählen – kommt mittlerweile auf 28,4 Prozent aller Geräte zum Einsatz, die auf Googles Marktplatz Play zugreifen. Damit hat sie den Vorgänger Ice Cream Sandwich (Version 4.0) überholt, das einen Anteil von 27,5 Prozent aufweist. Das geht aus einer neuen offiziellen Statistik von Google hervor, die sich auf den zweiwöchigen Zeitraum bis 1. Mai bezieht. (more…)

Displaygrößen-Studie: Kaum jemand nutzt Riesen-Smartphones

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Published on: Mai 11, 2013

Passt es in die Hosentasche? Lässt es sich mit einer Hand bedienen? Manchmal entscheiden pragmatische Gründe darüber, welches Smartphone Menschen im Alltag nutzen. Ein besonders großes Display, wie es beispielsweise das Samsung Galaxy Note 2 mit 5,5 Zoll bietet, kann potenzielle Kunden begeistern, manche schreckt es aber auch ab.

Bislang jedenfalls scheinen Riesen-Smartphones auf dem Mobilfunkmarkt ein Randphänomen zu sein. Eine Studie der Marktforscher von Flurry Analytics legt nahe, dass die meisten Nutzer normalgroße Smartphones bevorzugen. Sogenannte „Phablets“, also Geräte, deren Displaygröße irgendwo zwischen gewöhnlichen Smartphones und kleinen Tablets liegt, haben laut Flurry einen geringen Marktanteil – Flurry bezeichnet sie sogar als „Modeerscheinung“. Bei dieser Einschätzung sollte man allerdings bedenken, dass die Geräte-Auswahl bei den „Phablets“ vergleichsweise gering ist und die Kategorie noch relativ neu. (more…)

Deutsche Telekom bringt im Sommer Firefox OS nach Europa

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Published on: März 6, 2013

Die Deutsche Telekom wird das Smartphone Alcatel One Touch Fire in diesem Sommer auf eine Reihe europäischer Märkte bringen. Es soll zunächst in Polen verkauft werden. Weitere Länder in Osteuropa will der Provider noch im Lauf des Jahres 2013 bedienen. Das Alcatel-Smartphone läuft unter Mozillas Betriebssystem Firefox OS; die Telekom versucht, der erste Mobilfunkanbieter mit einem solchen Gerät in den Zielmärkten zu sein. (more…)

Nokia baut Portfolio nach unten aus

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Published on: Februar 28, 2013

Mit vier neuen Handys der Einsteiger- und Mittelklasse dehnt Nokia das von seiner Oberklasse bekannte bunte Design auf das gesamte Portfolio aus. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellen die Finnen mit dem Lumia 520 und Lumia 720 zwei neue Smartphones sowie die zwei Einsteigerhandys Nokia 301 und Nokia 105 vor. Das kleine 105 markiert mit einem Preis von umgerechnet 15 Euro den günstigsten Einstieg in die Nokia-Welt. Mit dem 520 erweitert Nokia seine Lumia-Familie um ein weiteres Einsteigergerät und senkt die Preisschwelle für Smartphones. (more…)

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