NSA wollte Google Play Store infiltrieren

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Published on: Juni 15, 2015

Die NSA hat laut Snowden-Dokumenten versucht, die App-Marktplätze von Google und Samsung zu infiltrieren.

Neue Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden liefern Hinweise darauf, dass die NSA (National Security Agency) vor einigen Jahren versucht hat, die App-Marktplätze Google Play Store und den Samsung App-Store zu unterwandern. Das berichtet die investigative Enthüllungs-Plattform The Intercept nach einer Auswertung der Dokumente.

Ziel des Geheimdienstes seit es demnach gewesen, sich über die App-Marktplätze den Zugriff auf die Smartphones und Tablets zu verschaffen. Dazu wollte sich die NSA in die verschlüsselte Verbindung zwischen den Smartphones und den App-Marktplatz-Servern einklinken, um Spionagesoftware auf Geräten installieren zu können, die sie abhören wollte. Über diese Spionagesoftware hätten die Geheimdienstlern dann beispielsweise Daten über die Zielperson sammeln können. Zum Plan habe aber auch gehört, eine Zielperson mit falschen Informationen zu versorgen.

An den Plänen zur Infiltrierung der App-Marktplätze waren laut den Snowden-Dokumenten neben der NSA auch Geheimdienstler aus Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien beteiligt. Das Kollektiv wird auch als „Five Eyes“ bezeichnet. In Workshops wurde beraten, wie die Pläne umgesetzt werden könnten.

NSA kann Viren in jeder Festplatte verstecken

Dabei wurde auch eine schwere Sicherheitslücke im UC Browser entdeckt, der in Asien besonders beliebt ist. Die Lücke erlaubte ein Ausspähen von SIM-Karten-Nummern, Telefonnummern und anderen Daten. Die Menschenrechtsorganisation Citizen Lab hatte die Lücke im vergangenen Jahr an die Entwickler des Browsers gemeldet. Diese gaben damals an, nichts von der Lücke früher gewusst zu haben. Die Geheimdienstler hatten also die Information über die Lücke – wie in vielen anderen Fällen auch – für sich behalten und nicht an die Entwickler gemeldet, obwohl von der Lücke viele hundert Millionen Nutzer betroffen waren.

Die Dokumente von Snowden verraten nicht, was letztendlich aus den Plänen wurde. The Intercept hat dazu Anfragen an alle Mitglieder des „Five Eyes“ versendet. Eine Antwort aber bisher nicht erhalten.

 

 

Original-Quelle:

http://www.pcwelt.de

Code-Name PRISM: Washington sammelt Daten bei Google und Facebook

Categories: Internet Business
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Published on: April 28, 2014
Die US-Regierung kann offenbar direkt auf die Server aller großen Internetkonzerne zugreifen und so Daten von Nutzern holen, von E-Mails bis Bewegungen. Obama wird täglich darüber berichtet.

Der US-Geheimdienst NSA und die Bundespolizei FBI zapfen nach Informationen der „Washington Post“ direkt die zentralen Rechner von fünf Internet-Firmen an – mit deren Zustimmung. Den Zeitungen zufolge extrahieren die NSA- und FBI-Fahnder Audio, Video, Fotos, E-Mails- Dokumente und Verbindungsdaten, um Kontakte und Bewegungen einer Person nachzuvollziehen. (more…)

Samsung, Dell und Huawei – Geheimdienst NSA kann jedes Endgerät hacken

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Published on: Januar 11, 2014
Jacob Appelbaum, einer der wenigen Vertrauten Edward Snowdens, hat Dokumente über bisher geheime NSA-Programme veröffentlicht. Die Unterlagen belegen, dass der US-Geheimdienst in so gut wie jedes private Endgerät eindringen kann – quasi durch die Hintertür.

„Wir haben den Krieg verloren. Wir leben jetzt in der dunklen Welt der Scifi-Romane, die wir niemals wollten“, bereits vor acht Jahren warnte der ehemalige Sprecher des Chaos Computer Clubs Frank Rieger vor einer großflächigen Überwachung des Internets. „Wir leben in einem Polizeistaat“, erklärte Rieger damals. Pünktlich zum diesjährigen Hackertreffen, dem Chaos Communication Congress, lieferte Jacob Appelbaum, ein Internetaktivist und enger Vertrauter Edward Snowdens, den Beweis, dass Rieger mit seiner Aussage gar nicht falsch lag. (more…)

Neue Internet-Austauschknoten in den USA: Heimspiel für die NSA

Categories: Networks
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Published on: Oktober 18, 2013

Europas Internet-Exchanges liefern sich derzeit ein Wettrennen um den Aufbau neuer Internet-Austauschpunkte in den USA. Der Londoner Internetknoten LINX hat die Nase vorn. Seine US-Tochter LinxNova wird laut LINX-Manager Malcolm Hutty noch in diesem Quartal den Betrieb an Standorten in Washington DC/Virginia starten. Der Frankfurter De-CIX visiert laut einer Ankündigung seines Betreibers eco zunächst die Metropole New York an. Lediglich der Amsterdamer AMS-IX musste sich bislang einer harten öffentlichen Debatte der Frage stellen, warum er dem US-Geheimdienst NSA ein Heimspiel bescheren will. (more…)

PRISM-Whistleblower Snowden: Antrag auf Asyl in Deutschland

Categories: Internet Business
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Published on: Juli 5, 2013

Der von den USA wegen Verrats gesuchte PRISM-Whistleblower und Ex-Geheimdienstmann Edward Snowden hat nach Angaben der Enthüllungsplattform Wikileaks auch einen Antrag auf Asyl in Deutschland gestellt. Dies geht aus einer am Dienstag in Internet veröffentlichten Auflistung hervor. Die Anträge seien einem Beamten des russischen Konsulats am Moskauer Flughafen Scheretmetjewo übergeben worden und sollen den entsprechenden Botschaften in Moskau weitergeleitet werden. (more…)

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