Browser Wars – Microsoft drängt Chrome-Nutzer zu Umstieg auf Edge

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Published on: Februar 5, 2017

Monatelang war es vergleichsweise ruhig im Wettstreit um die beste Surf-Software. Zuletzt gab es im Spätsommer ein kurzes PR-Scharmützel, als sich Microsoft und Google ein Duell um die geringere Akkubelastung ihrer Browser lieferten.

Nun startet Microsoft die „Browsers Wars“ erneut. Unter Windows 10 wirbt man neuerdings für den eigenen Edge-Browser, wenn Nutzer Google Chrome oder Mozilla Firefox ausführen.

Werbe-Pop-up bei Start von Chrome und Firefox

Beim Ausführen eines alternativen Surftools kann es nun passieren, dass über dem standardmäßig auf der Task-Leiste untergebrachten Schnellstart-Icon von Edge ein Pop-up-Fenster aufgeht. „Microsoft Edge ist sicherer als Chrome“, heißt es etwa, wenn man den Google-Browser in Betrieb nimmt. Denn Edge würde „13 Prozent mehr Social-Engineering-Schadsoftware“ blockieren.

Ein Klick auf das Fenster führt auf eine Microsoft-Website, die verschiedene Vergleiche zwischen Edge, Chrome und Firefox anstellt. Bei der „Blockierungsrate“ für „Social-Engineering-Schadsoftware“ und „Phishing-Websites“ steht Edge hier besser da als seine Konkurrenten. Dazu soll er auch weniger Sicherheitslücken aufweisen.

Berufung auf Untersuchung

Bei ersten beiden Aspekten bezieht man sich auf Untersuchungen von NSS Labs. Diese wurden im November veröffentlicht und beziehen sich auf die Chrome-Version 53, Firefox 48 und Edge 38, die im vergangenen August die aktuellsten stabilen Ausgaben waren. Der Link zum Report führt zur NSS-Seite, wo die Untersuchung über ein zusätzliches Formular kostenlos angefordert werden kann.

In den Reports werden die von Microsoft übernommenen Angaben bestätigt. Die Zahlen zu den Sicherheitslücken stützen sich wiederum auf die US National Vulnerability Database im Zeitraum von November 2015 bis Oktober 2016.

Windows überwacht laufende Prozesse und Programme. Dies ist unumgänglich, damit die Software überhaupt ihre Funktion als Betriebssystem erfüllen kann. Im konkreten Fall wird dieses Monitoring allerdings verwendet, um dem Nutzer ohne Rückfrage vergleichende Werbung anzuzeigen.

Und selbst wer das Edge-Icon von der Taskleiste entfernt hat, kann beim Start von Chrome oder Firefox damit konfrontiert werden, denn sie wird auch im Benachrichtigungszentrum ausgespielt.

Wo man die Werbe-Popups abschalten kann.

Microsoft verweist auf Feedback-App

Per Twitter mit der Fragwürdigkeit dieses Vorgehens konfrontiert, verwies Microsoft Österreich lapidar auf die Feedback-App von Windows 10. „Wenn dir solche Hinweise nicht gefallen, kannst du unsere Entwickler per Feedback App weiter sagen“ [sic!] hieß es in der Antwort. Microsoft selbst klassifiziert derlei Einblendungen nicht als Werbung.

Derlei Popus lassen sich in den Benachrichtigungseinstellungen der Systemsteuerung allerdings auch ausschalten. Den dazugehörigen Menüpunkt „Bei der Nutzung von Windows Tipps, Tricks und Vorschläge erhalten“ findet sich in den Benachrichtigungseinstellungen in der „System“-Kategorie. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.

Marktanteile: Edge weit hinter Chrome und Firefox

Die Gründe für diese aggressive Werbemaßnahme könnten in der recht niedrigen Verbreitung von Edge liegen. Der offizielle Nachfolger des Internet Explorer kommt nach Zahlen von Netmarketshare derzeit auf 5,33 Prozent Marktanteil im Desktop-Segment. Konkurrent Firefox liegt bei 12,22 Prozent, Chrome dominiert das Feld mit über 56 Prozent. Selbst der Internet Explorer selbst liegt mit 20 Prozent noch deutlich darüber.

Ein Grund dafür ist freilich, dass Edge nur unter Windows 10 zur Verfügung steht. Das neueste, vor anderthalb Jahren fertiggestellte System kommt, ebenfalls laut Netmarketshare, momentan auf 24,36 Prozent Marktanteil. Edge ist als Standardbrowser vorinstalliert, den aktuellen Zahlen zufolge rüsten allerdings gut vier Fünftel aller Nutzer auf eine andere Surfsoftware um. (gpi, 16.1.2017)

Entdeckt:

http://derstandard.at/

Mozilla: Firefox- und Cloud-Sparte werden vereint

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Published on: Februar 25, 2015

Der bisherige Firefox-Chef verlässt Mozilla aus privaten Gründen. Der Browser-Hersteller nutzt die Gelegenheit, die Sparte für Firefox-Produkte mit den Cloud-Dienstleistungen zusammenzulegen.

Nach acht Jahren verlässt der bisherige Hauptverantwortliche für den Firefox-Browser, Johnathan Nightingale, Mozilla aus persönlichen Gründen, wie er in seinem Blog schreibt. Als Nachfolger ist Mark Mayo bestimmt, der das Team der Cloud-Dienste seit vier Jahren leitet. Mozilla nutzt diese Gelegenheit, um die Organisation ein wenig umzugestalten: Die Cloud- und Browser-Sparten werden zusammengelegt.

Mayo ist damit verantwortlich für sämtliche Belange des Firefox, also für den mobilen Browser, die Desktop-Variante und die angeschlossenen sogenannten Cloud-Dienste. Letztere umfassen unter anderem die Synchronisation, die Firefox-Accounts, den Geolokationsdienst, den Marketplace oder auch den Videochat Firefox Hello, der WebRTC verwendet.

Mozillas Vorstandschef Chris Beard begründet das Zusammenlegen der bisher getrennt voneinander arbeitenden Teams: Demnach hätten die Beteiligten in jüngster Zeit viele Client-Anwendungen für die Cloud-Dienste in den mobilen und in den Desktop-Browser eingebaut, um das weiterzuentwickeln, was Firefox für seine Nutzer leisten könne. Diese Entwicklung solle künftig stärker unterstützt werden.

Eventuellen negativen Spekulationen, was diese Neuorganisation über Mozilla aussagen könnte, tritt Nightingale bereits im Voraus entgegen. Dem Browserhersteller gehe es wesentlich besser als noch vor einem Jahr, Nightingale sei außerdem sehr zufrieden mit der Arbeit von Beard sowie dem gesamten Leitungsteam. Letzterer höre auf, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen und sich auszuruhen. Ein neues Arbeitsangebot habe er noch nicht.  (sg)

Übernommen aus:

www.golem.de

Firefox 32 steht zum Download bereit

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Published on: September 19, 2014

Firefox 32 ist erschienen und bietet wichtige Verbesserungen sowohl beim Passwort-Manager als auch beim Malware-Schutz.

Mozilla bereitet derzeit die Veröffentlichung von Firefox 32 vor. Die neue Version steht bereits auf den FTP-Servern von Mozilla zum Download bereit. In Kürze dürfte dann auch die offizielle Veröffentlichung folgen. Wer nicht so lange warten möchte, der kann Firefox 32 hier bereits jetzt herunterladen.

Das neue Firefox 32 bietet vor allem Verbesserungen im Bereich Sicherheit. Der neue Passwort-Manager wurde deutlich aufgepeppt und liefert den Anwendern nun auch Informationen darüber, wann ein Passwort das letzte Mal verwendet und aufgerufen wurde. Der Passwort-Manager lässt sich wie gewohnt über die Einstellungen im Reiter „Sicherheit“ und dort nach einem Klick auf „Gespeicherte Passwörter“ aufrufen.

Firefox 32 mit Malware-Schutz für Downloads

Firefox 32 überprüft Downloads automatisch auf Malware und zwar über die Google Application Reputation Database. Bei einem Fund schlägt Firefox sofort Alarm und verweigert das Aufrufen der betreffenden Datei. Dieser Malware-Schutz kann nur manuell in den Einstellungen abgeschaltet werden. Die entsprechenden zwei neuen Einträge finden sich im Reiter „Sicherheit“ und tragen die Bezeichnungen: „Webseite blockieren, wenn sie als attackierend gemeldet wurde“ und „Website blockieren, wenn sie als Betrugsversuch gemeldet wurde“. Die entsprechenden Häkchen sollten nur in extremen Ausnahmefällen entfernt werden und anschließend sofort wieder gesetzt werden. Ansonsten sind Sie beim Surfen mit dem Firefox nicht über dessen Safebrowsing-Funktion geschützt.

Firefox 32 mit Public Key Pinning

In Firefox 32 ist auch die Unterstützung für die Sicherheitsfunktion Public Key Pinning aktiviert. Diese Funktion überprüft beim Aufruf einer Website mit Sicherheitszertifikat, ob dieses von einem vertrauenswürdigen Herausgeber stammt. Die Betreiber der Seiten können über Public Key Pinning auch Zertifizierungsstellen festlegen, von denen sie die Zertifikate erhalten. Sollte beim Aufruf der Website das Zertifikat von einer anderen Zertifizierungsstelle stammen, dann wird der Aufruf der Website unterbunden. Auf diese Weise können Man-in-the-Middle-Attacken unterbunden werden.

Firefox 32: Neues Kontextmenü, Suchleiste und verbesserter Müll-Sammler

Hinzu kommen bei Firefox 32 eine Reihe weiterer kleinerer Verbesserungen. Das Kontextmenü erscheint nun in einer neuen Form. An oberster Stelle werden hier nur die Pfeile für Vor und Zurück angezeigt. Ebenso ein Icon zum Aktualisieren der Website und zum Ablegen in den Favoriten. Auf diese Weise lassen sich nun mit der Maus und über das Kontextmenü neue Websites besonders schnell in die Favoriten aufnehmen. Schneller ist nur das Tastatur-Kürzel Strg + D.

Auch von der Integration des generationellen Müllsammlers ist in den Release-Notes die Rede, der das schnellere Ausführen von Javascript-Code ermöglichen soll. Bei der Suchfunktion innerhalb der Seite (Strg + F) werden nach Eingabe eines Suchbegriffs nun auch die Anzahl der gefundenen Treffer angezeigt. Eine Funktion, die Google Chrome bereits seit langer Zeit bietet und die äußerst praktisch ist.

 

Seite besuchen:

http://www.pcwelt.de/news/Firefox_32_erschienen_-_mit_neuem_Passwort-Manager_und_Malware-Schutz-Browser_in_neuer_Version-8885710.html

Firefox 22 Beta bringt vollständige Unterstützung für WebRTC

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Published on: Juli 12, 2013

Mozilla hat eine Beta von Firefox 22 für Windows, Mac OS und Linux veröffentlicht. Sie liefert unter anderem vollständigen Support für WebRTC, das jetzt standardmäßig aktiviert ist. WebRTC steht für Web Real-Time Communications und ist ein HTML5-Standard zum Streamen von Dateien, Video und Audio über das Web. (more…)

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