Browser Wars – Microsoft drängt Chrome-Nutzer zu Umstieg auf Edge

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Published on: Februar 5, 2017

Monatelang war es vergleichsweise ruhig im Wettstreit um die beste Surf-Software. Zuletzt gab es im Spätsommer ein kurzes PR-Scharmützel, als sich Microsoft und Google ein Duell um die geringere Akkubelastung ihrer Browser lieferten.

Nun startet Microsoft die „Browsers Wars“ erneut. Unter Windows 10 wirbt man neuerdings für den eigenen Edge-Browser, wenn Nutzer Google Chrome oder Mozilla Firefox ausführen.

Werbe-Pop-up bei Start von Chrome und Firefox

Beim Ausführen eines alternativen Surftools kann es nun passieren, dass über dem standardmäßig auf der Task-Leiste untergebrachten Schnellstart-Icon von Edge ein Pop-up-Fenster aufgeht. „Microsoft Edge ist sicherer als Chrome“, heißt es etwa, wenn man den Google-Browser in Betrieb nimmt. Denn Edge würde „13 Prozent mehr Social-Engineering-Schadsoftware“ blockieren.

Ein Klick auf das Fenster führt auf eine Microsoft-Website, die verschiedene Vergleiche zwischen Edge, Chrome und Firefox anstellt. Bei der „Blockierungsrate“ für „Social-Engineering-Schadsoftware“ und „Phishing-Websites“ steht Edge hier besser da als seine Konkurrenten. Dazu soll er auch weniger Sicherheitslücken aufweisen.

Berufung auf Untersuchung

Bei ersten beiden Aspekten bezieht man sich auf Untersuchungen von NSS Labs. Diese wurden im November veröffentlicht und beziehen sich auf die Chrome-Version 53, Firefox 48 und Edge 38, die im vergangenen August die aktuellsten stabilen Ausgaben waren. Der Link zum Report führt zur NSS-Seite, wo die Untersuchung über ein zusätzliches Formular kostenlos angefordert werden kann.

In den Reports werden die von Microsoft übernommenen Angaben bestätigt. Die Zahlen zu den Sicherheitslücken stützen sich wiederum auf die US National Vulnerability Database im Zeitraum von November 2015 bis Oktober 2016.

Windows überwacht laufende Prozesse und Programme. Dies ist unumgänglich, damit die Software überhaupt ihre Funktion als Betriebssystem erfüllen kann. Im konkreten Fall wird dieses Monitoring allerdings verwendet, um dem Nutzer ohne Rückfrage vergleichende Werbung anzuzeigen.

Und selbst wer das Edge-Icon von der Taskleiste entfernt hat, kann beim Start von Chrome oder Firefox damit konfrontiert werden, denn sie wird auch im Benachrichtigungszentrum ausgespielt.

Wo man die Werbe-Popups abschalten kann.

Microsoft verweist auf Feedback-App

Per Twitter mit der Fragwürdigkeit dieses Vorgehens konfrontiert, verwies Microsoft Österreich lapidar auf die Feedback-App von Windows 10. „Wenn dir solche Hinweise nicht gefallen, kannst du unsere Entwickler per Feedback App weiter sagen“ [sic!] hieß es in der Antwort. Microsoft selbst klassifiziert derlei Einblendungen nicht als Werbung.

Derlei Popus lassen sich in den Benachrichtigungseinstellungen der Systemsteuerung allerdings auch ausschalten. Den dazugehörigen Menüpunkt „Bei der Nutzung von Windows Tipps, Tricks und Vorschläge erhalten“ findet sich in den Benachrichtigungseinstellungen in der „System“-Kategorie. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.

Marktanteile: Edge weit hinter Chrome und Firefox

Die Gründe für diese aggressive Werbemaßnahme könnten in der recht niedrigen Verbreitung von Edge liegen. Der offizielle Nachfolger des Internet Explorer kommt nach Zahlen von Netmarketshare derzeit auf 5,33 Prozent Marktanteil im Desktop-Segment. Konkurrent Firefox liegt bei 12,22 Prozent, Chrome dominiert das Feld mit über 56 Prozent. Selbst der Internet Explorer selbst liegt mit 20 Prozent noch deutlich darüber.

Ein Grund dafür ist freilich, dass Edge nur unter Windows 10 zur Verfügung steht. Das neueste, vor anderthalb Jahren fertiggestellte System kommt, ebenfalls laut Netmarketshare, momentan auf 24,36 Prozent Marktanteil. Edge ist als Standardbrowser vorinstalliert, den aktuellen Zahlen zufolge rüsten allerdings gut vier Fünftel aller Nutzer auf eine andere Surfsoftware um. (gpi, 16.1.2017)

Entdeckt:

http://derstandard.at/

Netzausbau:

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Published on: April 24, 2016

Ericsson baut Mobilfunknetze in aller Welt. Damit arbeitet der Konzern mit am Fundament für die digitale Transformation, die Wirtschaft und Gesellschaft revolutioniert. 10 bis 15 Jahre werde es noch dauern, so Konzernchef Hans Vestberg, bis der Übergang in die Netzgesellschaft abgeschlossen ist.

Die Welt: Herr Vestberg, Apple wehrt sich gerade im Grundsatz gegen den staatlichen Zugriff auf die Nutzerdaten. Steht Ericsson hier an Apples Seite?

Hans Vestberg: Wenn alles miteinander verbunden wird, haben wir drei Herausforderungen: Datensicherheit, Datenschutz und Datenzuverlässigkeit. Wir müssen sichergehen, dass jeder über seine Daten bestimmen kann. Das ist bisher nicht so. Niemand sollte ohne Erlaubnis an die Daten gelangen.

Die Welt: Das klingt nach einem Bekenntnis für Apple.

Vestberg: Ich kenne in diesem Fall nur die öffentlichen Informationen und bin vorsichtig in der Einschätzung. Grundsätzlich gilt aber, dass diese Herausforderungen kein Unternehmen und keine Regierung allein lösen kann. Nicht mal Apple. Es muss einen Dialog zwischen allen Betroffenen geben. Das ist unser Ansatz. Wir sind in 180 Ländern vertreten und damit womöglich der globalste Konzern überhaupt. Wir müssen diese Dinge mit den Regierungen und mit unseren Kunden diskutieren, um hier weiterzukommen.

Die Welt: Und um am Ende Hintertüren in die Produkte einzubauen?

Vestberg: Hintertüren sind eine schlechte Idee. Aber wir brauchen in irgendeiner Weise Regeln, mit denen man sich auch gegen Kriminelle wehren kann, die es immer geben wird. Das kann aber kein Unternehmen allein lösen.

Die Welt: Die Transformation in die digitale Welt geschieht schneller, als wir es bei der Industrialisierung gesehen haben. Können wir uns in dieser Geschwindigkeit anpassen?

Vestberg: Verbraucher schaffen das schnell, das sehen wir schon. Industrien tun sich schwerer, weil sie ihr Erbe mitschleppen. Regierungen und Gesellschaften werden möglicherweise die letzten sein. Für den Übergang in die Netzgesellschaft werden wir zehn bis 15 Jahre brauchen. Ich glaube, dass sich heute noch niemand wirklich vorstellen kann, wie viel sich in dieser Zeit durch die Digitalisierung ändern wird. Wir werden viele neue Unternehmen sehen.

Die Welt: Viele Unternehmen und Jobs werden dabei auf der Strecke bleiben.

Vestberg: Es stimmt, wir werden große Effizienzgewinne sehen in dieser Transformation. Aber alle Studien zeigen, dass wir am Ende mehr Jobs aufbauen, als wir verlieren. Die Frage ist nur, wie lang man sich mit der Transformation Zeit lässt. Je länger man wartet, desto größer wird der Wandel und damit auch der Einschnitt sein, bis diese neuen Jobs entstehen. Wir haben bereits mehrere dieser Revolutionen erlebt, und alle haben zu diesem Ergebnis geführt. Man kann das mit Gesetzen beschleunigen oder verlangsamen, aber die technologische Revolution und die Netzwerk-Gesellschaft wird das nicht aufhalten.

Die Welt: Veränderungen sind schon jetzt absehbar. Google und Facebook experimentieren mit Drohnen und Ballons, um Internet in entlegene Regionen zu bringen. Verschläft Ericsson als Netzausrüster dort eine Entwicklung?

Vestberg: Wir haben das auch getestet. Aber Drohnen und Ballons sind nicht Bestandteil unseres Geschäftes. Das Hauptproblem liegt woanders. In fünf Jahren wird es 1,7 Milliarden Menschen geben, die keinen Internet-Anschluss nutzen. Aber nur 300 Millionen davon sind außerhalb der Reichweite eines Netzes. Das heißt, dass 1,4 Milliarden Menschen eine Verbindung in irgendeiner Form haben könnten, sie aber nicht nutzen.

Die Welt: Warum?

Vestberg: Das hat mehrere Gründe. Analphabetismus gehört dazu. Einigen wird schlichtweg der Strom fehlen. Viele werden sich ein Endgerät nicht leisten können. Wir wissen aus Studien, dass 100 Millionen Menschen mehr sich ein Smartphone kaufen, wenn der Kaufpreis um zehn Dollar zurückgeht. An diesen Problemen müssen wir arbeiten. Die Regierungen müssen verstehen, dass sie das Leben dieser 1,4 Milliarden Menschen verbessern können, wenn sie diese Technologien auch nutzen können.

Die Welt: Facebook hat versucht, kostenloses Internet über Mobilfunknetze in Indien anzubieten. Aus Gründen der Netzneutralität hat der Regulierer es unterbunden.

Vestberg: Es kommt darauf an, wie man es macht. Wenn Regierungen beispielsweise Angebote für Fort- und Ausbildung kostenlos über das Mobilfunknetz anbieten, sollte das in Ordnung sein.

Die Welt: Facebook hat ein kostenloses Angebot gemacht.

Vestberg: Mit einer begrenzten Auswahl an Anwendungen. Das war ihre Entscheidung, dazu möchte ich mich nicht weiter äußern.

Die Welt: Werden Unternehmen wie Google und Facebook zu Netzbetreibern?

Vestberg: Google macht in den USA schon entsprechende Angebote. Die Grenzen werden künftig in vielen Fällen immer weniger deutlich sein.

Die Welt: Ein Problem für Ericsson?

Vestberg: Nein, denn auch diese Unternehmen sind unsere Kunden. Auf absehbare Zukunft machen wir unser Geschäft natürlich in der Hauptsache mit den klassischen Netzbetreibern. Aber wir werden auch mit neuen Anbietern zusammenarbeiten, wie wir es schon jetzt teilweise machen. 2020 wollen wir bis zu einem Viertel unseres Umsatzes mit Anbietern machen, die nicht klassische Netzbetreiber sind.

Die Welt: Vorerst geht es um immer schnellere Netze. Brauchen wir das eigentlich? Mein Smartphone ist heute schon schneller, als ich lesen kann.

Vestberg: Bislang hat der private Nutzer unseren Takt angegeben. Wir kommen von den Handy-Gesprächen über das mobile Internet bis hin zum noch schnelleren mobilen Breitband-Internet, wie wir es nun mit der vierten Generation des Mobilfunks, mit LTE, sehen. Jetzt stehen wir an einem Wendepunkt, wo es nicht mehr nur um den privaten Nutzer geht. Es geht nicht mehr nur um Geschwindigkeit.

Die Welt: Worum geht es dann?

Vestberg: Es geht jetzt um die vollständige Vernetzung. In Deutschland ist von Industrie 4.0 die Rede, also Vernetzung innerhalb der Produktion. Aber das geht natürlich noch viel weiter. Die fünfte Generation des Mobilfunks ist für ganz andere Einsatzszenarien ausgelegt.

Die Welt: Was haben wir davon?

Vestberg: Zu den frühen 5G-Anwendungen gehören Dinge wie ultrahochauflösendes Fernsehen über Mobilfunk, also die vierfache HD-Auflösung. Hier geht es um Geschwindigkeit. Oder das taktile Internet, bei dem Sie beispielsweise Drohnen mit Sensoren ausstatten können, sodass Sie auch ohne Sichtverbindungen fühlen können, wenn sich die Drohne einem Hindernis nähert. 5G ermöglicht außerdem selbstfahrende Autos, die sich gegenseitig warnen. Bei diesen Anwendungen sind kurze Reaktionszeiten im Netz wichtig. In vielen Fällen, wir reden dann vom Internet der Dinge, geht es aber vor allem auch um den geringen Stromverbrauch, sodass Sensoren mehrere Jahre Informationen übertragen können, ohne dass ihre Batterie ausgetauscht werden muss.

Die Welt: Jeder will jetzt der Erste sein: Südkorea hat die fünfte Generation des Mobilfunks für die Olympischen Spiele 2018 angekündigt, Europa will 2020 so weit sein, Netzbetreiber in den USA starten schon in diesem Jahr ihre Tests. Wer wird das Rennen gewinnen?

Vestberg: Am Ende ist es eine Sache der Standardisierung. Kommerziell kann man nicht vor 2020 anfangen, weil dann erst die Standards weltweit feststehen. Südkorea war schon bei 4G früh dran.

Die Welt: Und Europa?

Vestberg: Wir arbeiten in Europa schon länger an 5G. Die Netzbetreiber zeigen großes Interesse. Aber wenn wir uns 4G ansehen, hatten Ende vergangenen Jahres erst 35 Prozent der Nutzer einen 4G-Anschluss. 60 Prozent der Menschen könnten 4G schon nutzen. In Südkorea nutzen es schon mehr als 80 Prozent.

Die Welt: Warum geht das so langsam?

Vestberg: In den vergangenen acht Jahren haben die USA doppelt so viel Geld in ihre Netze investiert wie Europa. Natürlich würde ich Europa auch gern weiter vorn sehen. Ericsson gibt 60 Prozent seiner Forschungsausgaben – 2,4 Milliarden Euro im Jahr – auf diesem Kontinent aus.

Die Welt: Sollte Europa mehr investieren?

Vestberg: Europa sollte mobiles Breitband und Cloud Computing mit als die wichtigsten Treiber von Wirtschaftswachstum verstehen und hier weiter führend mitspielen, so wie es in der Vergangenheit schon einmal war. Digitalisierung ist wichtig, um neue Jobs, Produkte und Unternehmen entstehen zu lassen.

Die Welt: Die EU arbeitet am gemeinsamen digitalen Binnenmarkt.

Vestberg: Das ist auch sehr wichtig, denn Protektionismus passt nicht zur Natur von Daten, die nicht an Landesgrenzen halt machen. Natürlich muss es Regeln geben für Cybersicherheit, Datenschutz und Urheberrecht. Aber die meisten Staaten haben erkannt, wie wichtig das ist. Inzwischen gibt es Pläne zum Breitbandausbau in fast 140 Ländern weltweit. Die fortschreitende Digitalisierung ist dann der nächste Schritt, über den in vielen Ländern nachgedacht wird.

Die Welt: Muss man denn immer der Erste sein?

Vestberg: Nein, aber man sollte dabei sein, wenn es den größten Nutzen bringt. Das muss nicht immer am Anfang einer Technologie sein. Aber wenn man zu spät ist, besteht die Gefahr, dass die Umwälzungen sehr groß werden.

Original-Quelle:

http://www.welt.de/wirtschaft

Telekom will Zwei-Klassen-Internet

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Published on: November 19, 2015

Timotheus Höttges – Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG. Hat unter dem Titel so ausgewogen klingenden Titel „Netzneutralität – Konsensfindung im Minenfeld“ einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich mit den denkbaren Folgen des EU-Gesetzes zur Netzneutralität beschäftigt. Der Manager redet Klartext und nimmt kein Blatt vor den Mund.
 
Seine Aussagen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Die vom EU-Parlament beschlossene Änderung ist „ein Kompromiss, der durchaus ausgewogen ist“. Gegen den Wunsch der Telekom „gibt es Regeln zur Netzneutralität und damit mehr Regulierung“. Doch „gleichzeitig bleibt es aber möglich, auch in Zukunft innovative Internetdienste zu entwickeln, die höhere Qualitätsansprüche haben. Das sind die so genannten Spezialdienste.“

Bei den „Spezialdiensten“ denkt Höttges an „Videokonferenzen und Online-Gaming“, an „Telemedizin, die automatisierte Verkehrssteuerung und selbststeuernde Autos bis zu vernetzten Produktionsprozessen der Industrie“. Diese Spezialdienste hätten „höhere Qualitätsanforderungen …als das einfache Surfen oder die E-Mail, die auch ein paar Millisekunden später ankommen kann. Eine Videokonferenz sollte beispielsweise auch zu Stoßzeiten im Netz nicht ins Stocken geraten. Deshalb muss die Möglichkeit bestehen, dass die Daten empfindlicher Dienste im Stau Vorfahrt bekommen“, so Höttges.

Damit hat Höttges Farbe bekannt: Die Deutsche Telekom will ein Internet der zwei Geschwindigkeiten anbieten. Also genau das, was Internetaktivisten und Startups befürchtet haben. 

Wer also seine Daten bevorzugt und mit mehr Tempo durch das Internet transportieren lassen will, muss dafür zahlen. Höttges zieht hierbei Parallelen zu andere kostenpflichtigen Internetangeboten wie beispielsweise zum Dazukaufen von extra Speicherplatz für Mails. Ganz ähnlich soll es auch beim Datentransport bald funktionieren, wie Höttges erklärt: „In Zukunft wird es eben auch die Möglichkeit geben, einen Dienst für ein paar Euro mehr in gesicherter Qualität zu buchen. Qualitätsdifferenzierung ist keineswegs eine Revolution im Netz, sondern die natürliche Weiterentwicklung.“

Startups sollen Telekom am Umsatz beteiligen

Und was ist mit der Kritik, dass Startups sich diesen Aufpreis nicht leisten könnten und die neue Regelung deshalb Innovationen unterdrücken würde? Höttges hat auch dafür einen Plan: „Gerade Start-Ups brauchen Spezialdienste, um mit den großen Internetanbietern überhaupt mithalten zu können. Google und Co. können sich weltweite Serverparks leisten, damit die Inhalte näher zu den Kunden bringen und die Qualität ihrer Dienste so verbessern. Das können sich Kleine nicht leisten. Wollen sie Dienste auf den Markt bringen, bei denen eine gute Übertragungsqualität garantiert sein muss, brauchen gerade sie Spezialdienste. Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent. Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur. Und es sorgt für mehr Wettbewerb im Netz.“

Wie Spiegel online berichtet stimmt Vodafone Höttges im Sinne nach zu. Von Telefonica, den dritten großen Netzbetreiber in Deutschland, gibt es noch keine Stellungnahme.

Update 9:55 Uhr: Stellungnahme von Vodafone

Wir baten Vodafone um eine Stellungnahme. Alexander Leinhos, Leiter Externe Kommunikation bei Vodafone, antworte folgendermaßen: Vodafone habe keine konkreten Pläne zum Thema Spezialdienste. Man kommentiere zudem nicht die Pläne von Wettbewerbern. Leinhos betonte, dass es ja bereits jetzt bei bestimmten Diensten eine Priorisierung geben würde, zum Beispiel bei VoIP. Das sei nötig, um eine größtmögliche Sprachqualität zu erreichen. Und für die Zukunft sei es sicherlich sinnvoll, wenn zum Beispiel beim automatisierten Fahren Autos bevorzugt die benötigen Daten erhalten würden, um Unfälle zu vermeiden.

Entdeckt:

http://www.pcwelt.de/news/Telekom-will-Zwei-Klassen-Internet-Netzneutralitaet-9839990.html

Google gründet neuen Mutterkonzern Alphabet, bekommt neuen Chef

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Published on: September 26, 2015

Der Internetgigant Google hat einen breit angelegten Umbau seiner Unternehmensstruktur bekanntgegeben – in dessen Rahmen Google mit Sundar Pichai den CEO-Posten bei Google selbst übernimmt, während der Internetkonzern unter eine neue Muttergesellschaft gestellt wird, die den Firmennamen „Alphabet“ trägt.Alphabet selbst wird künftig eine Reihe von Unternehmen unter seinem Dach vereinen, die bisher teilweise eigentlich Dienste von Google sind, aber auch eigenständige Ausgründungen. So sollen einerseits die Internet-bezogenen Angebote von Google der neuen Firma untergeordnet werden, andererseits aber auch die anderen zu Google gehörenden Firmen, deren Geschäftsfelder Bereiche wie Gesundheitsprodukte oder Biotechnologie abdecken.

Google-Mitgründer Larry Page wird künftig der CEO von Alphabet sein, während der andere Google-Miterfinder Sergey Brin die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Sundar Pichai, der bisher vor allem durch das mobile Betriebssystem Android bekannt wurde, wird hingegen neuer Chef von Google Inc., dem größten Umsatzbringer unter den Fittichen von Alphabet.

Zu dem neuen Unternehmensimperium gehören auch Firmen wie die Biotechnologie-Spezialisten von Calico, der Investment-Arm Google Ventures, Google Capital, die Forschungsabteilung Google X und diverse andere Abteilungen. Es geht wohl vor allem darum, das Hauptgeschäft von Google stärker von den anderen Aktivitäten des Unternehmens zu trennen, um sie besser verwalten zu können und flexibler zu werden.

Page und Brin übernehmen nun eher strategische Rollen, während der Alltagsbetrieb in die Hände ihrer vertrauenswürdigen Manager abgegeben wird. Der Name Alphabet steht dabei für die Zusammenfassung der diversen Unternehmensteile – so soll Google zum Beispiel das „G“ im neuen Firmenkatalog von Alphabet darstellen. Wie so oft wählen die Google-Gründer ein kurioses Konzept für das Branding des neuen Konzerns, unter dem Google jetzt steht. So lautet die Web-Adresse der Firmen-Homepage abc.xyz.

 

zum Artikel:

winfuture.de/news

Rocket Kitten: Die Geschichte einer Malware-Analyse

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Published on: Januar 1, 2015

Rocket Kitten

Mit der Analyse von Malware für eine großflächige Spearphising-Attacke konnten Datenexperten die Angreifer enttarnen. In detektivischer Kleinarbeit haben sie dabei ausgefeilte Komponenten aufgedeckt und ein Land hinter dem Angriff ausgemacht.

Wer steckt hinter Malware-Angriffen? Diese Frage beschäftigt IT-Sicherheitsexperten, insbesondere dann, wenn sie Regierungen dahinter vermuten. Wie schwierig eine eindeutige Schuldzuweisung ist, zeigt auch der aktuelle Hack auf die IT-Infrastruktur von Sony Pictures. Obwohl die US-Bundespolizei eindeutig Nordkorea als Urheber nennt, bleiben Zweifel. Zwei Datenexperten konnten in einem anderen Angriff jedoch einen Schuldigen ausmachen, auch weil sich dieser ziemlich ungeschickt anstellte. Ihre Geschichte erzählten sie auf dem 31C3.

Es begann mit einem Anruf im April 2014. Unbekannte hatten mit einer Spearphishing-Attacke versucht, einer zivilen Organisation Malware unterzujubeln. Deren Büros befinden sich direkt neben einem israelischen Luft- und Raumfahrtunternehmen. Die Datenexperten Gadi Evron und Tillmann Werner wollten zunächst wissen, ob es sich um einen großflächigen Cyber-Angriff handelte, einen sogenannten Advanced Persistent Threat (APT).

Angriff per Excel-Makro

Sicher sei das zunächst nicht gewesen, sagten die IT-Sicherheitsexperten. Denn die Spearphishing-Attacke erfolgte über eine präparierte Excel-Tabelle. Die Malware war dort als Makro eingebettet. Nutzer hätten also zunächst den Anhang der E-Mail öffnen und anschließend auch das Makro per Mausklick starten müssen, damit die Malware installiert wird. Solche Angriffe waren vor zehn Jahren die Regel, als die Standardeinstellungen Makros noch automatisch starteten. Heutzutage gelten sie als veraltet. Allerdings nehmen Antivirenhersteller veraltete Malware oftmals aus ihren Signaturdatenbanken. Inzwischen steigt die Zahl der Angriffe mit fast vergessenen Trojaner wieder.

Die Angreifer hätten die E-Mail teilweise mehrfach geschickt, etwa mit dem Zusatz: „Entschuldige, ich habe den Anhang in der letzten E-Mail vergessen.“ Mit solchen wiederholten E-Mails steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Opfer den Anhang doch irgendwann öffnet.

Offizielle Dokumente als Köder

Der Köder war eine Excel-Tabelle und enthielt eine Kontaktliste hochrangiger Militärmitarbeiter aus aller Welt mit teils persönlichen Daten. Der erste Eintrag war der eines ägyptischen Armeeangehörigen, was in Israel durchaus interessant sein dürfte. Die Liste trug den Briefkopf eines österreichischen Ministeriums und war auf Deutsch verfasst. Um weitere Einträge der Liste einzusehen, sollte das Opfer eine weitere Tabelle öffnen. Erst dann würde sich die eigentliche Malware installieren. Dieser Köder sei ein erster Hinweis auf einen staatlich gelenkten Angriff gewesen, sagten die beiden Datenexperten.

In der Excel-Tabelle entdeckten die Datenexperten dessen Ersteller, der mit dem Namen Woll3n.H4t eingetragen war. Auch das Erstellungsdatum der Tabelle konnten sie auslesen. Mit diesen Informationen forschten die IT-Sicherheitsexperten zunächst, ob bereits andere Phishing-Angriffe mit dem Namen bekannt waren.

Malware aus Argentinien?

Die Datenexperten analysierten den sogenannten Payload, der durch das eingebettete Makro aufgerufen wird. Es handelte sich um eine PE-Binärdatei, die die Experten mit dem Disassembler Idapro analysierten. Zunächst entdeckten sie einen Pfad für Debug-Dateien. Außerdem fiel ihnen auf, dass in dem Debug-Code die Länderkennung von Argentinien eingebettet war. Das verwirrte die Experten zunächst, denn ein Angriff aus Argentinien auf Israel konnten sie sich nicht vorstellen.

Der Code der Malware sei von hoher Qualität, sagten die Experten. Es sei Position-independent Code, er kann also unabhängig von der Position im Speicher ausgeführt werden. Konstanten werden nicht direkt, sondern über Lookup-Tables aufgerufen, etwa Netzwerk-Sockets. Dadurch lässt sich der Code leichter auf verschiedene Plattformen und Betriebssysteme portieren. Ungewöhnlich sei auch, dass das Hashing für die Sitzungsverwaltung mit Blowfish realisiert wird. Auch die APIs werden durch Wrapper bereitgestellt. Und es gab einen Proxy für den Aufruf von generischen APIs.

Malware mit geklautem Programm

Eine Suche bei Google ergab eine Übereinstimmung mit einem Syscall Proxy des Unternehmens Core Security, das die Datenexperten als „eines der guten“ bezeichnet. Das US-Unternehmen hat ein Büro in Argentinien und sein Syscall Poxy verwendet nach eigenen Angaben Blowfish für internes Hashing.

Core Security hat auf Anfrage jegliche Zusammenarbeit mit Militär und Geheimdiensten abgestritten, was die beiden Experten bestätigen. Jemand habe ein „gutes Werkzeug gestohlen und böses damit gemacht“, sagten Evron und Werner. Die Auswahl der Werkzeuge zeige, dass es sich um einen hochentwickelten Angriff handele, ein Hinweis auf einen Angriff im Auftrag und mit Unterstützung einer Regierung.

Syscall-Proxy für die Steuerung aus der Ferne

Das Besondere an Syscall Proxys ist, dass sie auf dem einen Rechner nur eine winzige ausführbare Datei installieren. Auf einem anderen wird die Steuerung ausgeführt. Mit Syscall Proxys können so fast beliebige Werkzeuge verwendet werden, ohne dass sie auf dem angegriffenen Rechner installiert werden müssen: Sie werden auf den entfernten Rechnern gestartet, die Befehle werden dort in entsprechende Systemaufrufe umgewandelt und auf dem Zielrechner ausgeführt. Die Rückmeldungen werden wieder an den angreifenden Computer zurückgeschickt. Über ein eigenes Protokoll, ähnlich wie Remote Procedure Call (RPC), wird die Kommunikation abgewickelt. Es sei wie die Auslagerung des User-Space auf andere Rechner, erklärten die Datenexperten. Es könnten auch mehrere Rechner gleichzeitig die Steuerung übernehmen.

Im Code der Malware entdeckten sie mehrere IP-Adressen. Die führten zu einem deutschen Provider, der auch Satellitendienste anbietet. Eine Abfrage der Geoposition der IP-Adressen platzierte sie am Äquator mitten im Atlantischen Ozean. Es handele sich vermutlich um Proxy-Adressen, sagten die Experten. Die für die verschlüsselte Kommunikation verwendeten Zertifikate stammten vom inzwischen als unschuldig eingestuften Core Security. Die Spur führte also ins Leere.

Rocket Kitten wird zum großflächigen Angriff

Dann widmeten sich die Experten erneut den für die Phishing-Angriffe verwendeten Excel-Tabellen, denn inzwischen stellte sich heraus, dass die Malware bereits an mehrere Objekte in Israel und in Ländern der EU versendet wurde. Der letzte Angriff datierte vom Oktober 2014. Das interessanteste Dokument sei die eingangs erwähnte Kontaktliste mit Militärmitarbeitern, so die Vortragenden. Andere enthielten Telefonnummern von öffentlichen Einrichtungen in Israel oder einer Liste aller Botschaften in Berlin. Inzwischen sei der Angriff als APT eingestuft worden und habe den Namen Rocket Kitten erhalten.

Ein weiteres Dokument fiel den Datenexperten besonders auf: Es handelte sich um ein Informationsblatt zu einem geplanten deutsch-israelischen Treffen im Februar 2015, an dem auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka teilnehmen wird, ebenfalls in perfektem Deutsch und vermutlich gestohlen. Solche Dokumente seien deshalb wichtig, weil sie möglicherweise auf geplante Angriffe hinweisen, die dann verhindert werden könnten.

Enttarnt!

Eine weitere Analyse ergab, dass neben dem Syscall Proxy auch eine weitere Malware enthalten war. Sie war aber eher rudimentär programmiert und sollte etwa die Dateien auslesen, in denen Zugangsdaten gespeichert sind. In dem Code entdeckten die Datenexperten nochmals das Handle Woll3n.H4t sowie eine Gmail-Adresse. Und noch viel wichtiger: den redigierten Klarnamen einer der Programmierer der Malware. Sie machten keine Schuldzuweisung, sagten Evron und Werner, sie seien sich aber zu 99,99 Prozent sicher, dass ein Land hinter den Angriffen stecke.

Für ein letztes Foto zum Schluss des Vortrags posierten die beiden vor einem Foto der iranischen Flagge.

 

Original:

http://www.golem.de

Immer mehr PC’s werden mit unerwünschten Programmen und Toolbars verseucht

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Published on: Oktober 20, 2014

Seit geraumer Zeit werden die Internetnutzer mit hinterhältiger Software genervt. Es kann schon beim Installieren von bestimmter kostenloser Software passieren, dass man sich zwar das gewünschte Programm installiert, aber nebenbei oft noch andere Programme installiert werden, die keinerlei nützliche Funktionen haben, sondern nur den Rechner mehr oder weniger mit Werbung oder angeblichen Systemoptimierungsprogrammen lahmlegen. Dabei handelt sich meistens nicht um Viren oder Trojaner im klassischen Sinn, es geht vielmehr darum, dass die Werbung angeklickt wird oder für die Freischaltung eines unwirksamen Programms Geld verlangt wird. Es gibt aber auch den Fall, dass man sich auf nicht ganz legalen Seiten aufhält und da z.B. aufgefordert wird , den Videoplayer zu aktualisieren oder einen neuen Player zu aktualisieren, um den Film sehen zu können. Tut man dies von einer dieser Seiten, hat man eine ganze Reihe von Problemen. Es geht los, dass die Startseite des Browsers (Internet Explorer, Google Chrome oder Firefox) und der Standardsuchanbieter geändert wird, sowie diverse unnütze und bremsende Browser-Addins und Toolbars installiert sind. Stichworte sind hier Nationzoom, sweetpage, ask toolbar, mysearch, wajam, search-protect, deltasearch und Ähnliches. Unerwünschte Programme sind z.B. My PC-Backup, System Optimizer, regcleaner u. ä. . Zur Entfernung dieser Malware benötigen User, die keine tieferen Computerkenntnisse haben, einen PC Service. Es genügt nicht, einfach die Browser zurückzusetzen oder neu zu installieren. Man muss diverse Reinigungsprogramme und Scanner in einer bestimmten Reihenfolge laufen lassen, um wirklich alles loszuwerden. Ich nenne hier bewusst nicht die Vorgehensweise, weil man ohne PC-Kenntnisse auch mehr Schaden anrichten kann, schlimmstenfalls startet der Rechner gar nicht mehr. Und dann ist umso mehr ein Fachmann von einem PC Notdienst gefragt.

Im Internet gibt es zu dieser Problematik auch den Tipp, das Betriebssystem neu aufzuspielen, was oft einen sehr großen Aufwand bedeutet. Meiner Erfahrung nach ist das in den meisten Fällen nicht nötig, man kann in der Regel den PC vollständig bereinigen. Allerdings gibt es den Fall, dass man diese Malware so gut es geht, ignoriert und mit dem Rechner einfach weiter arbeitet. Dann kann es passieren, dass im Hintergrund weitere Programme heruntergeladen und installiert werden, die dann mitunter wirklich nur durch eine Neuinstallation von Windows entfernt werden können. Da bei einer Neuinstallation von Windows alle Daten verloren gehen, muss dafür oft ein Computerservice beauftragt werden, der die Daten ohne Malware sichern kann.

Tipp: Lassen Sie sich nicht verführen, irgendwelche Updates von einer Webseite herunterzuladen. Wichtige Updates wie z.B. Windows Updates oder Flash-Player Updates meldet immer das Betriebssystem selbst, ohne einen Browser geöffnet zu haben. Falls Sie ein kostenloses Programm installieren möchten, sollten Sie das von einer seriösen Quelle herunterladen, am besten von einer de-Webseite. Sollte es Sie doch mal erwischt haben, wenden Sie sich an einen Computerservice.

Kartellamt weist Verleger-Beschwerde gegen Google ab (und wie)

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Published on: September 16, 2014

Die deutschen Verleger haben vom Kartellamt einen Korb bekommen, die Wettbewerbshüter haben eine Beschwerde gegen den Suchmaschinenriesen abgewiesen, ja abgeschmettert. Die VG Media, die das Leistungsschutzrecht abwickeln soll, argumentiere „nicht schlüssig“ und soll zudem selbst kartellrechtlich aufpassen.

Klare Absage in Richtung VG Media

Wie die Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schreibt (via @GillyBerlin), hat das Bundeskartellamt eine Verleger-Beschwerde zum Thema Leistungsschutzrecht (LSR) klar zurückgewiesen: Die Verleger hatten über ihre für die LSR-Durchsetzung gegründete VG Media einen Machtmissbrauch Googles moniert.

Das Suchmaschinenunternehmen hatte nach der Verabschiedung des Leistungsschutzrechts den Verlagen das „Angebot“ gemacht, sich explizit mit der kostenlosen Nutzung ihrer Inhalte auf Google News einverstanden zu erklären oder aus dem Nachrichtenportal als Quelle gestrichen zu werden. Die meisten der (Print-)Verlage gingen darauf ein, gleichzeitig reichte die VG Media aber beim Kartellamt eine Beschwerde ein und wollte hier einen Machtmissbrauch Googles erkennen.

Die Wettbewerbshüter folgten den Argumenten laut FAZ aber nicht, ganz im Gegenteil, die Verlegerbeschwerde wurde regelrecht zerlegt. „Die Anknüpfungspunkte für ein eventuell kartellrechtsrelevantes Verhalten von Google beruhen teilweise nur auf Mutmaßungen“, so das Kartellamt, das auch zur Ansicht kam, dass das „eigentliche Beschwerdeziel unklar“ sei. Insgesamt sei das Vorgehen der VG Media weder „schlüssig“ noch „substantiiert.“

Das Kartellamt kam zur Auffassung, dass Google nicht verpflichtet sei, den Verlagen die „Snippets“, also kurzen Textauszüge, abzukaufen. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sieht nicht einmal einen für ein Verfahren erforderlichen „hinreichenden Anfangsverdacht.“

Geht der Schuss nach hinten los?

Google wollen die Kartellwächter aber weiterhin beobachten und tätig werden, sollte Google etwa eine Seite komplett aus dem Index werfen (was aber faktisch ausgeschlossen werden kann). Interessant ist aber vor allem die Drohung des Kartellamtes in Richtung der Verleger: Denn man stellt sich die Frage, ob nicht auch die VG Media ein verbotenes Kartell sei und behält sich eine entsprechende Prüfung vor.

 

Webseite:

 

winfuture.de/

Youtube und Google+: Google schafft Klarnamenzwang ab

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Published on: August 10, 2014

So wie Facebook wollte auch Google die Mitglieder seines sozialen Netzwerks zwingen, ihre echten Namen zu benutzen. Nach einer Lockerung der Regelung vor zwei Jahren verzichtet Google jetzt ganz auf den Klarnamenzwang und entschuldigt sich.

In einem unerwarteten Schritt hat Google für Google+-Benutzerkonten den Klarnamenzwang sowie bisherige Verifizierungsmodalitäten für Pseudonyme abgeschafft. Ab sofort sind Nutzer bei der Wahl ihrer Namensangaben im Profil völlig frei, wie das Unternehmen auf Google+ verkündet.

Überraschend ist der Schritt, weil die Debatte über Sinn und Unsinn der Erforderlichkeit des Klarnamens bei Google+ schon drei Jahre zurückliegt. Damals waren Google selbst und leidenschaftliche Nutzer seiner kurz zuvor eingeführten, alle Google-Dienste vernetzenden „soziale Ebene“ voller Hoffnung.

Mittlerweile ist Google+ die Puste ausgegangen. Auch, weil aus Unternehmenssicht eine wichtige Aufgabe von Google+ abgeschlossen wurde, nämlich die Vereinheitlichung der Benutzerkonten zur besseren, effektiveren Werbevermarktung und Nutzerdatenanalyse. Dass der Konzern selbst keine großen Ambitionen mehr für Google+ hat, zeigt die Abwesenheit seiner Erwähnungen auf der jüngst abgehaltenen Google-Entwicklerkonferenz I/O. Der „Vater“ des Projekts, Vic Gundrota, verließ das Unternehmen jüngst.

Anfang 2012 hatte Google zwar schon Pseudonyme erlaubt und damit seine „Gebrauchsnamenpflicht“, wie das Unternehmen es selbst nannte, etwas aufgeweicht. Doch Kritikern ging der Schritt nicht weit genug, zumal er erheblichen Einschränkungen unterlag.

Die jetzige Entscheidung zur Abschaffung des Klarnamenzwangs begründet Google mit dem Streben nach einem alle Menschen inkludierenden Ort. Das Unternehmen entschuldigt sich auch gleich noch bei allen Personen, die sich bislang durch den Zwang zur Angabe ihres vollen Namens ausgegrenzt fühlten.

Ein Schritt, um Youtube-Nutzer zu besänftigen?

Der Schritt, ausgeführt zum Höhepunkt des medialen Sommerlochs, im Urlaubsmonat Juli kurz nach Abschluss der Fußballweltmeisterschaft, wirkt schon etwas kurios. Als Reaktion auf die einstigen Proteste gegen Googles sture Haltung kann der Entschluss aufgrund der seitdem vergangenen Zeit kaum gewertet werden. Und ganz ohne Begrenzungen kommen die Namensrichtlinien auch weiterhin nicht aus: Auf der Hilfeseite, die während einer Namensänderung verlinkt wird, informiert Google darüber, dass nach einer Modifizierung bis zu drei Monate lang keine weiteren Änderungen möglich sind.

Unterm Strich lässt sich die Neuigkeit, so nebensächlich sie für viele Anwender auch klingen mag, dennoch als Strategiewechsel bezeichnen. Google scheint nicht länger um jeden Preis die namentliche Identität der Nutzer in Erfahrung bringen zu wollen. Sei es, weil für die gezielte Anzeigenauslieferung ohnehin hinreichend Datenpunkte über jeden einzelnen Google-Nutzer vorhanden sind. Oder vielleicht, weil das Unternehmen doch noch einmal versuchen möchte, Google+ einen Push zu geben – und das dieses Mal über eine Differenzierung vom Hauptwettbewerber Facebook, nicht als „Me too“-Produkt.

Vielleicht geht es aber auch nur darum, Kritiker der unpopulären Implementierung von Google+ als Kommentarmodul bei Youtube zu besänftigen: Seit November ist ein Profil bei Google plus nötig, um Youtube-Videos zu kommentieren – was unter Youtube-Nutzern einigen Ärger erregt hat. Und anders als das aktuelle Google+ ist Youtube für Google wichtig.

Vermutlich ist die Maßnahme nur der erste von mehreren Teilschritten, mit denen Google+ in den nächsten Monaten umgebaut, in den Hintergrund gerückt oder für einen Relaunch fit gemacht wird. Denn in der aktuellen Form erfüllt das Produkt für Google keine bedeutende Rolle (mehr).

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.golem.de/news/

Neue Bildersuche: Fotografenverband klagt gegen Google

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Published on: April 29, 2014

Hamburg – Freelens will Google untersagen lassen, bei seinem Bildersuchdienst auch bildschirmfüllende Fotos anzuzeigen. Nachdem Google auf eine Aufforderung zur Unterlassungserklärung nicht reagiert habe, habe man beim Landgericht Hamburg Klage gegen das Unternehmen eingereicht, erklärte der Verband am Freitag. Freelens warf dem US-Konzern vor, gegen das deutsche Urheberrecht zu verstoßen. „Es muss daher gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen werden, um den fortdauernden Eingriff in Fotografenrechte zu beenden“, hieß es in der Freelens-Erklärung. (more…)

Code-Name PRISM: Washington sammelt Daten bei Google und Facebook

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Published on: April 28, 2014
Die US-Regierung kann offenbar direkt auf die Server aller großen Internetkonzerne zugreifen und so Daten von Nutzern holen, von E-Mails bis Bewegungen. Obama wird täglich darüber berichtet.

Der US-Geheimdienst NSA und die Bundespolizei FBI zapfen nach Informationen der „Washington Post“ direkt die zentralen Rechner von fünf Internet-Firmen an – mit deren Zustimmung. Den Zeitungen zufolge extrahieren die NSA- und FBI-Fahnder Audio, Video, Fotos, E-Mails- Dokumente und Verbindungsdaten, um Kontakte und Bewegungen einer Person nachzuvollziehen. (more…)

Netzpolitik – Sperrfristen bei Volksbefragung: Im Internet brachen alle Dämme

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Published on: April 28, 2014

Soziale Medien und diverse Internet-Portale sorgten am Tag der Volksbefragung dafür, dass es kommunikationstechnisch kein Halten gab. Noch vor Wahlschluss sickerten Teilergebnisse und Trends an die Öffentlichkeit, und Sperrfristen wurden durchbrochen, mit Insider-Wissen wurde geprotzt. Für künftige Wahlgänge könnte diese Vorgangweise einen einheitlichen Wahlschluss für ganz Österreich bedeuten. Der Kommunikationswissenschafter Hannes Haas spricht sich deshalb für eine „Twitter-Nettiquette“ an Wahltagen aus. (more…)

Translate: Google übersetzt in Asien und auf dem Balkan

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Published on: April 21, 2014

 

Fünf neue Sprachen für 183 Millionen Sprecher: Google hat den Übersetzungsdienst Translate weiter ausgebaut. Eine europäische und vier asiatische Sprachen sind hinzugekommen.

Google hat zu Translate fünf weitere Sprachen hinzugefügt. Damit beherrscht der Übersetzungsdienst über 70 verschiedene Sprachen.

Google übersetze nun auch aus oder ins Bosnische und Javanische, sowie aus oder in Cebuano, Hmong und Marathi, schreibt Sveta Kelman, Projektleiterin bei Google Translate, im Blog des Unternehmens. Die Sprachversionen seien – mit Ausnahme des Bosnischen – jedoch noch „alpha“. Die Qualität sei demnach noch nicht perfekt. Aber Google arbeite daran, sie zu verbessern. (more…)

Social News Charts – 10000 Flies: News-Charts der Social-Media-Generation

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Published on: April 20, 2014

Vor wenigen Zagen ist mit 10000 Flies eine neue Plattform für Social-Media-News-Charts gestartet. Dabei werden täglich die am meisten über Facebook, Twitter und Google+ empfohlenen und geteilten, deutschsprachigen Artikel präsentiert. Hinter dem Projekt stehen die Düsseldorfer Agentur active value und der Meedia-Autor Jens Schröder. (more…)

Campus Party Europe: Ein freies Netz braucht freie Partys

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Published on: April 18, 2014

Die Campus Party Europe in Berlin war vor allem eines: brav. Eine Fete, auf der irgendwas „gehackt“ werden soll, sieht jedenfalls anders aus. Schade eigentlich. Denn Kreativität braucht oft ein bisschen Chaos.

Ein blaues Zelt nach dem anderen verschwindet vom Tempelhof, die Teilnehmer dürfen sie mit nach Hause nehmen, ein Geschenk des Hauptsponsors. Die Campus Party Europe ist vorbei, als Souvenir gibt es außerdem Badeschlappen und ein T-Shirt, auf das gedruckt ist, was die Computerfreunde in den vergangenen sechs Tagen hätten tun sollen: „Den Source Code Europas umschreiben, um Europa zu einem besseren Ort zu machen“. Ob das geglückt ist, darf bezweifelt werden. (more…)

Internetkonzerne: Yahoo-Chefin wirbt Werbespezialisten bei Google ab

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Published on: April 17, 2014

Der in die Defensive gedrängte Internetkonzern Yahoo schaltet auf Angriff um: Chefin Marissa Mayer hat dazu einen ehemaligen Weggefährten von Google herübergeholt. Gemeinsam wollen sie ihrem alten Arbeitgeber die Stirn bieten.

An der Spitze des Internetkonzerns Yahoo steht künftig ein weiterer ehemaliger Google-Manager. Firmenchefin Marissa Mayer hat Henrique de Castro von ihrem Ex-Arbeitgeber abgeworben. Der Spezialist fürs Online-Werbegeschäft wird als sogenannter Chief Operating Officer das Tagesgeschäft leiten. Er trägt dabei unter anderem die Verantwortung für den Vertrieb, das Mediengeschäft und die internen Abläufe im Unternehmen.
 
„Ich bin begeistert, dass er zu Yahoos starkem Führungsteam stößt“, sagte Mayer am Montag. Sie hat seit ihrem Amtsantritt im Juli bereits große Teile des obersten Managements ausgetauscht. So bekam Yahoo  einen neuen Finanzchef und eine neue Marketingverantwortliche. De Castro soll spätestens im Januar seinen Posten antreten.
Ziel der personellen Neuaufstellung ist es, Yahoos schwächelndes Werbegeschäft wieder flott zu kriegen. De Castro ist dabei eine Schlüsselfigur. Er war auch bei Google  zuletzt in diesem Bereich leitend tätig. Mayer wiederum war das weibliche Gesicht des Suchmaschinenprimus und für die Kartendienste verantwortlich, bevor sie die Führungsrolle bei dem von Personalquerelen geplagten Rivalen Yahoo übernahm.
Yahoo hatte nach Informationen des Technologie-Blogs „All Things D“ schon eine ganze Weile um de Castro gebuhlt. Schon Mayers wegen eines geschönten Lebenslaufs geschasster Vorgänger Scott Thompson hatte demnach versucht, den Google-Manager abzuwerben. Google ist Yahoos schärfster Rivale beim Ringen um die lukrative Online-Werbung. Auch Facebook  buhlt um die Werbekunden.
Mayer dürfte de Castro am Ende mit jeder Menge Geld überzeugt haben: Das jährliche Grundgehalt liegt bei 600.000 Dollar; hinzu kommen Boni. Vor allem aber bekommt der Manager 1 Mio. Dollar in bar quasi als Antrittsprämie, wie aus Börsenunterlagen hervorgeht, sowie über vier Jahre verteilt Aktien beziehungsweise Aktienoptionen im Wert von mehreren Dutzend Mio. Dollar.
 
 

Elektronische Steuererklärung: Elster für Linux und Mac OS X existiert

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Published on: April 16, 2014

 

Das Programm „Elster Formular“ zur elektronischen Abgabe der Steuererklärung gibt es offiziell nur für Windows. Intern existieren bereits seit Jahren eine Linux- und eine Mac-OS-X-Version. Die werden jedoch der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung gestellt.

Wer seine Steuererklärung elektronisch macht, kurz Elster, ist an Windows gebunden, da das kostenlose Programm Elster Formular nur für Windows existiert – eine gute Alternative für Nutzer anderer Betriebssysteme fehlt bisher. Doch Nutzer von Linux oder Mac OS X werden offenbar ganz ohne Not davon ausgeschlossen: Der Elster-Formular-Client wurde nach Informationen von Golem.de von Beginn an so entwickelt, dass eine plattformunabhängige Veröffentlichung problemlos möglich wäre. Demnach existieren Versionen für alternative Betriebssysteme intern bereits. Sie werden nur nicht veröffentlicht. (more…)

Megaupload-Nachfolger – Kim Dotcom schirmt Dienst Mega

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Published on: April 16, 2014
Mit einer „Armee von IT-Anwälten im Rücken“ eröffnet Kim Schmitz alias Kim Dotcom in Kürze seinen neuen Filesharing-Dienst. Den Vorgänger Megaupload hatten US-Behörden geschlossen. Das wird laut Schmitz nicht wieder vorkommen.
Megaupload-Gründer Kim Dotcom will seine neue Daten-Plattform schwerer angreifbar machen. Der Dienst Mega, der am Sonntag starten soll, werde seinen Nutzern Verschlüsselung „auf militärischem Niveau“ bieten, kündigte Dotcom an. Die neue Daten-Plattform sei legal und rechtlich abgesichert, wofür „eine Armee von IT-Anwälten“ gesorgt habe.

Vor einem Jahr hatten US-Behörden Megaupload massive Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen und die Plattform vom Netz genommen. Dotcom – der in Deutschland unter seinem ursprünglichen Namen Kim Schmitz bekanntgeworden war – kam in Neuseeland nach einer Razzia für mehrere Wochen in Untersuchungshaft. Die Entscheidung über seine Auslieferung an die USA zieht sich hin, auch wegen rechtlicher Fehler der neuseeländischen Behörden. (more…)

Customer Touchpoint Management

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Published on: April 16, 2014

Kundenkontaktpunkte (Touchpoints) entstehen überall da, wo ein Kunde mit den Mitarbeitern, Produkten, Services und Marken eines Anbieters in Berührung kommt. Dies geschieht

  • in direkter Form (Verkäuferbesuch, Newsletter, Anzeige, Website, Verpackung, Messestand, Hotline, Rechnung, Reklamation etc.) oder
  • in indirekter Form (Meinungsportal, User-Forum, Testbericht, Blogbeitrag, Presseartikel, Mundpropaganda, Tweet, Weiterempfehlung etc.).

An jedem Touchpoint kann es zu positiven wie auch negativen Erlebnissen kommen, die eine Kundenbeziehung stärken oder zermürben beziehungsweise eine Marke kräftigen oder bröckeln lassen. Deshalb muss an jedem einzelnen Touchpoint immer wieder neu überlegt werden, wie man die Interaktion mit den Kunden besser gestalten, ihr Leben vereinfachen und ihren Nutzen vergrößern kann. Oder wie man sie emotional berühren, ihr Dasein versüßen, ihnen Zeit schenken und sie immer wieder neu überraschen und begeistern kann. (more…)

Suchmaschinen-Betrug: Der lange Schatten des Google-Imperiums

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Published on: April 15, 2014

Schmutziger Krieg im Netz: Firmen täuschen den geheimen Algorithmus von Google, um Konkurrenten auszuschalten. Das Problem zeigt auch, warum die Marktmacht der US-Suchmaschine so gefährlich ist. Von Benedikt Fuest

Als Benjamin Patock Ende Dezember die Zahlen seines Webshops „Noblego.de“ aufruft, erwartet ihn eine böse Überraschung: Unbekannte hatten auf Hunderten Webseiten Zehntausende Links zu seiner Seite gesetzt. (more…)

Selbst der 1. Platz in den Suchergebnissen liefert nicht mehr genug Traffic

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Published on: April 14, 2014

Die Sichtweise des Autors deckt sich mit meinen Resultaten. Es reicht keinesfalls mehr, sich nur auf Suchmaschinen zu fokussieren. Die SEO Agentur hat mir hier mit besten Ratschlägen weiter geholfen. Zusätzliche Reports sehen Sie auf dieser Webseite

Bisher galt in der Suchmaschinenoptimierung der Grundsatz, dass man bei wichtigen Keywords auf der 1. Suchergebnisseite landen muss, um nennenswerten Traffic, sprich Besucher, zu generieren. Das ändert sich gerade. Weil Google das Design der Suchergebnisseite umgestellt hat, kommen vor dem ersten organischen Suchergebnis nicht nur die berühmten 3 Anzeigen, sondern mittlerweile auch Google Gadgets, Bildersuche oder Places. Dadurch rutscht das 1. Ergebnis der organischen Suche noch weiter nach unten und wird dementsprechend weniger wahrgenommen. Das ist durchaus ein Problem für viele Webmaster, die von dem Traffic, der von Google kommt, abhängig sind. Nach wie vor ist die Suchmaschine der Besucherbringer Nummer 1. Aber gerade weil der Traffic von dieser Quelle abnimmt, jedenfalls, wenn man auf die organische Suche angewiesen ist, muss man sich neue Quellen erschließen. Sicher, Google saugt viele User an und als kürzlich Google 4 Minuten weltweit offline war, sank der Internet-Verkehr um 40%. Die Leute haben offenbar lieber gewartet, als auf andere Suchmaschinen auszuweichen. Aber es gibt mittlerweile andere ergiebige Quellen. Natürlich müssen hier die sozialen Netzwerke genannt werden. Ein Link auf einer vielbesuchten Facebookseite kann erstaunlich viel Traffic bringen. Dieser ist sogar wertvoller als ein Suchergebnis, weil ein Link auf Facebook eine Empfehlung eines Menschen ist. Ein ähnlicher Kanal ist Twitter, wobei das Kurznachrichtennetzwerk in Deutschland weniger genutzt wird, als in anderen Ländern. Aber für netzaffine Leute ist Twitter ein wichtiges Medium, beim passenden Thema ist auch Twitter gut für Traffic. Sowohl für die Position bei Google als auch für die Generierung von Besuchern und damit potentiellen Kunden ist das Video-Marketing hervorragend geeignet. Ein eigener Youtube-Kanal ist heute für ernstzunehmende Unternehmen Pflicht und die Erstellung von Web-Videos ist mittlerweile auch mit einem kleinen Budget zu bewerkstelligen. Über Videos kann man sehr gut seine Produkte oder Dienstleistungen bewerben und wesentlich anschaulicher machen. SEO ist also heute nicht nur allein auf die Optimierung für Google beschränkt, vielmehr wäre Traffic-Optimierung der richtige Begriff. Die Zeiten, in denen allein eine saubere Onpage-optimierung und nachhaltiger Linkaufbau gereicht haben, um genug Besucher zu bekommen. Man muss die Präsenz einer Domain über die erwähnten Kanäle verbreitern. (more…)

How To Keep Visitors Coming Back To Your Site

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Published on: April 14, 2014

Getting website visitors to your internet site is challenging in itself. To get more visitors principle, you must optimize the site for search engines. In Germany there are some good that are very successful.

Getting individuals to keep going back to your website is more challenging. There are different strategies used to keep visitors enthusiastic about coming back to your internet site. The greater new visitors and repeat visitors you will get to your site will determine how much money that your particular site will generate. Here are some issues that you can contribute for a site to ensure that your visitors to your web site revisit. (more…)

Privatsphäre – Google+-Einladung bringt Mann ins Gefängnis

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Published on: Januar 31, 2014

Für den US-Amerikaner Thomas G. wurde eine Einladung des sozialen Netzwerks Google+ nun zum Verhängnis. Die Exfreundin des Mannes hatte eine einstweilige Verfügung gegen den Mann erwirkt, nachdem sie sich von ihm getrennt hat. Kurze Zeit darauf bekam sie von ihm aber eine Einladung zu Google+. Die Frau ging mit der ausgedruckten E-Mail zur Polizei, und G. wurde verhaftet. Der Grund: Mit der Kontaktaufnahme habe er gegen die Auflagen der Verfügung verstoßen. (more…)

Helpouts: Google vermittelt Videochats mit Experten

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Published on: November 7, 2013

„Bekomme echte Hilfe, von echten Menschen, in Echtzeit“ – mit diesem Slogan bewirbt Google seinen neuen Dienst Helpouts. Dabei handelt es sich um einen virtuellen Marktplatz, der von ausgewählten Drittfirmen genutzt werden kann. Auf dem Portal sollen die Unternehmen via Google-Hangout Videochats mit Experten anbieten. Nutzer sollen so die Möglichkeit bekommen, unkompliziert mit Profis in Kontakt zu treten, die ihnen bei konkreten Fragen und Problemen helfen. (more…)

Microsoft und Google streiten erneut über Youtube-App für Windows Phone

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Published on: September 13, 2013

Der Streit zwischen Microsoft und Google über die offizielle Youtube-App für Windows Phone ist neu entbrannt. Die von Redmond Anfang der Woche freigegebene, eigentlich zusammen mit Google entwickelte Version wird wieder gesperrt. Das haben beide Firmen bestätigt.

Google begründet den Schritt erneut mit einer Verletzung seiner Nutzungsbedingungen. “Wir sehen uns in der Pflicht, Nutzern eine großartige und durchgehende Youtube-Erfahrung auf allen Geräten zu bieten”, erklärte ein Google-Sprecher. “Wir haben mit Microsoft zusammengearbeitet, um eine auf HTML5 basierende Youtube-App für Windows Phone zu entwickeln, die alle Funktionen enthält.” (more…)

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