Deutscher Städte- und Gemeindebund: Schließung von 50.000 Läden wegen Onlinehandel

Categories: E-Commerce
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Published on: Januar 23, 2016

Vielen Läden in den städtischen Zentren droht wegen der Zunahme des Onlinehandels die Schließung. Jetzt sollen zur Rettung die Ladenöffnungszeiten angepasst werden.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht angesichts des Booms des Onlinehandels bis zu 50.000 Läden in Innenstädten in Gefahr. „Leere Schaufenster in unseren Innenstädten führen zu einer Abwärtsspirale, die Zentren verlieren an Attraktivität“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Gerd Landsberg, den Ruhr Nachrichten.

Um gegenzusteuern, sollten die Länder den Kommunen bei den Ladenöffnungszeiten einen größeren Entscheidungsspielraum einräumen, forderte Landsberg. Der Einkauf in der Innenstadt müsse zum „Erlebniseinkauf“ werden.

Auch der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, warnte vor einer weiter zurückgehenden Nachfrage in den Innenstädten: „Vor allem kleine und mittelständische Händler geraten immer mehr unter Druck. Bis 2020 könnten in der Folge des Strukturwandels bis zu 50.000 Standorte vom Markt verschwinden“, sagte Genth der Zeitung. Er forderte ebenfalls flexiblere Ladenöffnungszeiten. Der Onlinehandel sei rund um die Uhr geöffnet.

Onlinehandel wächst stark

Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet einen Umsatz von 86,7 Milliarden Euro im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Im Vorjahresvergleich entspricht das einem nominalen Umsatzplus von zwei Prozent. Der Onlinehandel wird zu diesem Umsatz einen Anteil von rund 11 Milliarden Euro beitragen.

Der stationäre Handel erzielt knapp 19 Prozent, der E-Commerce gut 25 Prozent seines Jahresumsatzes in November und Dezember.

Nach Angaben des HDE vom 24. September 2015 wurde für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum im deutschen Einzelhandel von zwei Prozent erwartet. Damit werden nach HDE-Einschätzung die Einzelhandelsumsätze in diesem Jahr bei 469 Milliarden Euro liegen. Allein im Onlinehandel werden dabei 41,7 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von zwölf Prozent.

 

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www.golem.de/news/

Hintergrund – CES: Autobauer stecken Positionen für Kampf um Datenschatz ab

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Published on: Januar 20, 2016

Die Autoindustrie bereitet sich auf eine Zukunft vor, in der Daten aus dem vernetzten Fahrzeug zum großen Geschäft werden. „Daten sind die künftige Währung in dieser Industrie“, sagt der Chef des amerikanischen Elektronik-Konzerns und Autozulieferers Harman, Dinesh Paliwal, auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. „Und wer die Kontrolle über das Datenmanagement hat, wird der König sein.“

Einsatz

Die deutschen Autohersteller Daimler, Audi und BMW gehen mit einem Einsatz von 2,8 Mrd. Euro ins Spiel. So viel ließen sie sich im Sommer die Übernahme des Kartendienstes Here kosten, den Nokia zum Verkauf gestellt hatte. Here soll den deutschen Premium-Herstellern nicht nur hochpräzise Karten liefern, ohne die selbstfahrende Auto nicht auskommen können. Unter dem Dach der Firma wird auch eine Plattform zum Austausch von Daten zwischen Fahrzeugen aufgebaut, deren Technik Here als weltweiten Standard zu etablieren hofft.

Die drei Eigentümer gaben bereits bekannt, dass Daten von Sensoren aus ihren vernetzten Autos in die präzisen Livekarten von Here einfließen werden. Es geht darum, Informationen über Glatteis, Unfälle, Schlaglöcher oder Staus zu registrieren und über einen Cloud-Service an andere Autos weiterzuleiten.

Vorteil

Damit bekommen die deutschen Autohersteller auf ihrem Spielfeld einen Vorteil gegenüber dem Internet-Riesen Google, der zwar Ortungsinformationen von Millionen Android-Smartphones auswerten kann, aber von vielen Marken nicht an die präzisen Daten aus dem Auto herangelassen wird.

Here arbeitet daran, die Datenbasis für die Live-Karten mit Informationen von anderen Herstellern auszuweiten. „Wir machen Machbarkeitsstudien und Pilotprojekte mit zehn bis zwölf Herstellern“, sagt Here-Manager Floris von de Klashorst. „Ich denke, der Industrie ist bewusst, dass diese Architektur auf Zusammenarbeit basiert und mehr Hersteller dazu beitragen müssen.“ Here lud andere Autobauer zum Datenaustausch ein, der Dienst wird als unabhängiges Unternehmen weitergeführt.

Kritik

In der Branche gibt es aber auch Vorbehalte gegen eine Öffnung der Daten für Here. So zeigt sich der IT-Chef des Autobauers Volvo, Klas Bendrik, skeptisch. „Alles muss offen und vertrauenswürdig organisiert sein. Eine Einladung ist eine Sache, die Realität eine andere“, sagt er und betont, es gebe neben Here auch viele weitere Initiativen zur Entwicklung von Standards.

Volvo experimentiert bereits auf eigene Faust mit Datendiensten und setzte unter anderem auch einen eigenen Cloud-Service auf, über den sich vernetzte Fahrzeuge der Marke zum Beispiel über Glatteis oder Unfälle unterrichten. In Schweden wird so eine gute Abdeckung erreicht, in Ländern mit niedrigerem Volvo-Marktanteil gibt es dagegen schnell weiße Flecken.

Insgesamt habe die Branche verstanden, wie wichtig durchgängige Standards für einen übergreifenden Datenfluss zwischen verschiedenen Automarken sind. Lieber als auf eine fremde Plattform aufzuspringen, wäre es Bendrik aber, wenn die Daten zwischen Clouds verschiedener Hersteller ausgetauscht würden.

Gespräche

Auf die Frage, ob er sich dann eine Allianz anderer Hersteller gegen die Deutschen vorstellen könne, gibt Bendrik nur eine ausweichende Antwort. „Es läuft derzeit eine Reihe von Gesprächen. Es wird aber wie immer einfacher sein, auf bestehende Strukturen zu setzen statt neue zu schaffen.“

Insgesamt bräuchten Hersteller noch Unterstützung bei Cloud-Diensten und Daten-Analyse, sagt Harman-Chef Paliwal. Er bringt Harman als Dienstleister für Here ins Gespräch. Sein Unternehmen wolle den Kartendienst bei der Datenauswertung unterstützten. „Wir können das in einigen Bereichen besser als sie.“ Auf der CES habe er Lösungen von Harman auch Top-Managern der deutschen Autobauer vorgeführt.

„Die Autohersteller befinden sich in einer Phase des Experimentierens mit neuen Geschäftsmodellen und stoßen dabei auch in völlig neue Branchen vor“, sagt Autoexperte Axel Schmidt von der Unternehmensberatung Accenture. Die deutschen Autobauer hätten mit der Here-Übernahme ihren Anspruch auf die Vorherrschaft im Zeitalter der vernetzten Mobilität untermauert. Der Erfolg werde aber nicht von der besten technischen Lösung abhängen, sondern davon, wer die beste integrierte Plattform für alle Alltagsaspekte anbiete. (APA, 10.1.2016)

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http://derstandard.at/

Umstritten – Cyanogen baut Werbung für Microsoft in eigenes Android ein

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Published on: Januar 17, 2016

Als der Android-Firmware-Hersteller Cyanogen Inc. vor einiger Zeit eine Partnerschaft mit Microsoft verkündetet, sorgte dies rasch für ausgiebige Spekulationen über die Motivationslage des Windows-Herstellers. Offen blieb dabei allerdings, welche Form diese Kooperation annehmen soll, nun werden die diesbezüglichen Pläne nach und nach offenbar.

Öffnen mit Microsoft

Mit Cyanogen OS 12.1.1 gibt es seit kurzem eine neue Version der Android-Variante für das OnePlus One, und diese nimmt eine Änderung vor, die umgehend für angeregte Diskussionen gesorgt hat. Werden doch jetzt im „Öffnen mit“-Dialog Microsoft-Apps beworben, wie ein Google+-User entdeckt hat. Versuchen die Nutzer nun also etwa eine PDF-Datei zu öffnen, rät Cyanogen OS den eigenen Nutzern zur Installation von Microsoft OneDrive.

Cortana

In den Release Notes zur neuen Version hatte Cyanogen das neue Feature nicht erwähnt. Dort konzentrierte man sich lieber auf die zweite große Neuerung: Die tiefe Integration des Sprachassistenten Cortana in das System.

Mit der neuen Version wird auch Cortana in Cyanogen OS integriert.

Im Gegensatz zur normalen Cortana-Version für Android bietet die Cyanogen-OS-Variante vor allem ein zusätzliches Feature: Die Möglichkeit Sprachanfragen mittels des Hotwords „Hey Cortana“ zu starten. Allerdings gibt es dabei auch eine entscheidende Einschränkung: Derzeit ist die Cortana-Integration auf US-amerikanische User begrenzt.

Klarstellung

Bei Cyanogen OS handelt es sich um den kommerziellen Ableger der Android-Firmware Cyanogenmod, die Geräteherstellern angeboten wird. Die Community-Versionen werden hingegen weiterhin unabhängig gewartet, und weisen auch keine der Microsoft-Integrationen auf. (apo, 10.1.2016)

 

Siehe hier:

http://derstandard.at/

Maas gegen Hatespeech auf Facebook: Das war wohl nichts

Categories: Facebook
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Published on: Januar 14, 2016

Maas gegen Hatespeech auf Facebook

Die groß angekündigten Initiative des Justizministers bringt nur dünne Ergebnisse. Die Konzerne bestimmen weiterhin, was rechtens ist.

In den Überschriften zum Thema steht: Gehasst werden darf auf diesen Plattformen nun nur noch maximal 24 Stunden lang. Spätestens dann, verpflichten sich deren Betreiber, müssen die entsprechenden Posts gelöscht sein. Klingt erst mal gut, ist aber dann doch ein bisschen komplizierter. Der genauere Wortlaut ist: Die Mehrheit von Einträgen, die als Hatespeech gemeldet wurden, werden binnen 24 Stunden überprüft – und entfernt, wenn sie rechtswidrig sind.Breaking News: Facebook hält sich künftig an deutsches Recht. Google und YouTube und Twitter auch. Das präsentierten Justizminister Maas und Vertreter von Facebook und Google am Montag in Berlin als Ergebnis von Verhandlungen gegen Hatespeech im Netz.

Das als großen Erfolg verkaufen zu müssen ist für Justizminister Heiko Maas eine sportliche Aufgabe. Im September hatte er Facebook noch einen gepfefferten Brief geschrieben, in dem er den Umgang mit rassistischen und fremdenfeindlichen Kommentaren als „Farce“ bezeichnete, eine „dringende Überprüfung“ einforderte und Vertreter der Firma ins Ministerium zitierte.

Angesichts dessen sind die nun vorgelegten Ergebnisse der daraus entstandenen Verhandlungen dünn. Man könnte auch sagen: Der Plan des Bundesjustizministers, jetzt mal richtig aufzuräumen, ist gescheitert. Statt Facebook an die Kette zu legen, schnappt der Minister ein paar Brocken auf, die die Großkonzerne ihm gnädig hinwerfen.

Wohlverpacktes Wegmoderieren

Das belegen auch andere Punkte der Vereinbarung: Facebook und Co wollen das Melden unangemessener Inhalte einfacher machen. Aber das ist auch heute schon keine Raketenwissenschaft. Außerdem verpflichten sich die Konzerne, geschulte und deutschsprachige Mitarbeiter mit der Überprüfung gemeldeter Inhalte zu betrauen. Deutsche Mitarbeiter hat Facebook auch jetzt schon – ist aber peinlichst darum bemüht, nicht allzu öffentlich zu machen, wie viele Menschen dort wie genau arbeiten. Es besteht also wenig Hoffnung, dass sich das mit einer weiteren Ankündigung, mehr Transparenz schaffen zu wollen, groß ändern wird. Mehr als wohlverpacktes Wegmoderieren ist das alles nicht.

Hinzu kommt: Natürlich ist es nicht verkehrt, volksverhetzende Gewaltaufrufe binnen 24 Stunden zu löschen. Nur was bringt das auf Plattformen, die Neuigkeiten durch Newsfeeds und Timelines pumpen, weil Posts vor allem in den ersten Stunden die größte Aufmerksamkeit genießen? Und haben die Konzerne nicht noch ganz andere technische Möglichkeiten zum schnelleren Erkennen von Hassrede in der Besteckschublade? Ob man wirklich will, dass sie die auspacken, wäre allerdings noch zu diskutieren.

Warum bestimmt nicht die Justiz?

Die Ergebnisse könnten nur ein Anfang sein, wird Heiko Maas seit Montag nicht müde zu betonen. Damit gibt er selbst zu: Nur weil er das gern möchte, krempelt Facebook seinen Umgang mit Hatespeech nicht um. Es liegt auch weiterhin im Interpretationsspielraum von Facebook und Co, zu entscheiden, was mit deutschem Recht vereinbar ist und was nicht. Warum bestimmt der Konzern und nicht die Justiz? Auch Ansätze dafür, dass die Urheber dieser Kommentare dann an deutsche Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden, finden sich in dem Papier nicht.

Im Zentrum der Arbeit von Maas sollte doch eigentlich dies stehen: Strafverfolgung zu erleichtern, gegen Leute, die im Netz hetzen und damit gegen deutsche Gesetze verstoßen. Volksverhetzung so zu bestrafen, wie das auch im Analogen stattfindet. Hindernisse auf dem Weg dahin zu beseitigen. Der Vorteil wäre: Konzentriert man sich darauf, muss man sich nicht von multinationalen Konzernen wie ein Schuljunge behandeln lassen.

Hier der Link dazu:

www.taz.de/

Telekom will Zwei-Klassen-Internet

Categories: Internet Business
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Published on: November 19, 2015

Timotheus Höttges – Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG. Hat unter dem Titel so ausgewogen klingenden Titel „Netzneutralität – Konsensfindung im Minenfeld“ einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich mit den denkbaren Folgen des EU-Gesetzes zur Netzneutralität beschäftigt. Der Manager redet Klartext und nimmt kein Blatt vor den Mund.
 
Seine Aussagen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Die vom EU-Parlament beschlossene Änderung ist „ein Kompromiss, der durchaus ausgewogen ist“. Gegen den Wunsch der Telekom „gibt es Regeln zur Netzneutralität und damit mehr Regulierung“. Doch „gleichzeitig bleibt es aber möglich, auch in Zukunft innovative Internetdienste zu entwickeln, die höhere Qualitätsansprüche haben. Das sind die so genannten Spezialdienste.“

Bei den „Spezialdiensten“ denkt Höttges an „Videokonferenzen und Online-Gaming“, an „Telemedizin, die automatisierte Verkehrssteuerung und selbststeuernde Autos bis zu vernetzten Produktionsprozessen der Industrie“. Diese Spezialdienste hätten „höhere Qualitätsanforderungen …als das einfache Surfen oder die E-Mail, die auch ein paar Millisekunden später ankommen kann. Eine Videokonferenz sollte beispielsweise auch zu Stoßzeiten im Netz nicht ins Stocken geraten. Deshalb muss die Möglichkeit bestehen, dass die Daten empfindlicher Dienste im Stau Vorfahrt bekommen“, so Höttges.

Damit hat Höttges Farbe bekannt: Die Deutsche Telekom will ein Internet der zwei Geschwindigkeiten anbieten. Also genau das, was Internetaktivisten und Startups befürchtet haben. 

Wer also seine Daten bevorzugt und mit mehr Tempo durch das Internet transportieren lassen will, muss dafür zahlen. Höttges zieht hierbei Parallelen zu andere kostenpflichtigen Internetangeboten wie beispielsweise zum Dazukaufen von extra Speicherplatz für Mails. Ganz ähnlich soll es auch beim Datentransport bald funktionieren, wie Höttges erklärt: „In Zukunft wird es eben auch die Möglichkeit geben, einen Dienst für ein paar Euro mehr in gesicherter Qualität zu buchen. Qualitätsdifferenzierung ist keineswegs eine Revolution im Netz, sondern die natürliche Weiterentwicklung.“

Startups sollen Telekom am Umsatz beteiligen

Und was ist mit der Kritik, dass Startups sich diesen Aufpreis nicht leisten könnten und die neue Regelung deshalb Innovationen unterdrücken würde? Höttges hat auch dafür einen Plan: „Gerade Start-Ups brauchen Spezialdienste, um mit den großen Internetanbietern überhaupt mithalten zu können. Google und Co. können sich weltweite Serverparks leisten, damit die Inhalte näher zu den Kunden bringen und die Qualität ihrer Dienste so verbessern. Das können sich Kleine nicht leisten. Wollen sie Dienste auf den Markt bringen, bei denen eine gute Übertragungsqualität garantiert sein muss, brauchen gerade sie Spezialdienste. Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent. Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur. Und es sorgt für mehr Wettbewerb im Netz.“

Wie Spiegel online berichtet stimmt Vodafone Höttges im Sinne nach zu. Von Telefonica, den dritten großen Netzbetreiber in Deutschland, gibt es noch keine Stellungnahme.

Update 9:55 Uhr: Stellungnahme von Vodafone

Wir baten Vodafone um eine Stellungnahme. Alexander Leinhos, Leiter Externe Kommunikation bei Vodafone, antworte folgendermaßen: Vodafone habe keine konkreten Pläne zum Thema Spezialdienste. Man kommentiere zudem nicht die Pläne von Wettbewerbern. Leinhos betonte, dass es ja bereits jetzt bei bestimmten Diensten eine Priorisierung geben würde, zum Beispiel bei VoIP. Das sei nötig, um eine größtmögliche Sprachqualität zu erreichen. Und für die Zukunft sei es sicherlich sinnvoll, wenn zum Beispiel beim automatisierten Fahren Autos bevorzugt die benötigen Daten erhalten würden, um Unfälle zu vermeiden.

Entdeckt:

http://www.pcwelt.de/news/Telekom-will-Zwei-Klassen-Internet-Netzneutralitaet-9839990.html

Einfluss der Gen YOLO: So ticken Autobauer wie Google

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Published on: November 13, 2015

Google und Apple konkurrieren mit den traditionellen Autobauern nicht nur um Kunden, sondern auch um Mitarbeiter.

Den Club-Mate-Becher in der einen Hand, das iPad in der anderen steigt der junge Mann ins Auto. Seine Sprachansage in das, was man früher Armaturenbrett nannte, reicht, und das Vehikel bringt ihn sicher zur Arbeit. Wo auch immer diese heute stattfindet. Während der Mann seinen Tee schlürft, öffnet er die ersten Dokumente, an denen die Frühaufsteher-Kollegen schon arbeiten. Eine Vision? Ja, aber keine allzu ferne. Das Bundesland Bayern, selbsternannter Vorreiter in puncto High-Tech, plant eine Teststrecke für selbstfahrende Autos auf einem Teil der A9. Bekannte Größen wie BMW und Audi proben bereits das sogenannte pilotierte Fahren.

Dennoch: die klassischen deutschen Autobauer stehen beinah auf der Bremse. Das Gefährt der Zukunft – ob man es neudeutsch connected car nennt, intelligentes Auto oder vernetztes Fahrzeug – ist eher bei Google und Apple angesiedelt. Denn diese verstehen den Change besser.

Die alten Autobauer arbeiten evolutionär. Sie sehen ein Gefährt mit vier Rädern, Sitzen, einem Fahrer. Kontinuierlich verbessern sie Fahrgefühl und Sicherheit, preisen ihre Wagen je nach Zielgruppe und Marketing-Sprech als Statussymbol für den erfolgshungrigen Jung-Manager oder als Familienkutsche. Apple, Google und Co. dagegen betrachten das Ganze nicht nur aus Sicht der IT. Sondern aus Sicht disruptiver IT.

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So enthält ein High-Tech-Auto inzwischen mehr als 100 Millionen Lines of Code. Das ist 15-mal mehr als in manchem Passagierflugzeug. Das Auto als rollendes mobiles Device, in dem Menschen arbeiten oder spielen, mit entfernten Freunden kommunizieren oder eben einfach ihren Tee schlürfen und sich chauffieren lassen.

Chris Urmson, Leiter des Projekts „Google Driverless Car“, schilderte kürzlich auf der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in Frankfurt/M., sein Gefährt verfüge weder über Lenkrad noch über Pedale. Die Symbole des manuellen Fahrens seien nicht mehr nötig. Und: im Flugzeug bräuchten die Passagiere ja auch keine Steuerknüppel.

1.200 neue Mitarbeiter für Apples iCar

„Eigenwillig“ finden das deutsche Medien wie beispielsweise das Handelsblatt. Der Spiegel attestiert aber, mit Google wachse ein neuer, ernstzunehmender Konkurrent für die etablierten Autobauer heran. Internet und Unterhaltungselektronik im Auto würden zu einem immer wichtigeren Kaufkriterium, schrieb das Hamburger Nachrichtenmagazin. Außerdem soll schon in vier Jahren Apples iCar in Serie gehen. Wie das Wallstreet Journal aus vertrauten Kreisen erfahren haben will, plant Apple, das Team dafür aufzustocken – von 600 auf 1.800 Mitarbeiter.

Dieser Plan zeigt, dass es für die traditionsreichen Automobilhersteller nicht nur auf dem Kundenmarkt enger wird, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt. Der Berliner Marktforscher Trendence fragte im Sommer dieses Jahres rund 6.600 Informatik-Studenten nach ihrem Wunscharbeitgeber. Google steht bei der Generation YOLO mit 28 Prozent der Nennungen ohnehin schon auf Platz Eins – erst weit dahinter rangiert mit knapp zehn Prozent SAP. BMW liegt mit rund neun Prozent auf Rang drei. Dahinter liegt Audi – der Konzern zählt damit also nicht zu den Top drei.

Die traditionsreichen Autobauer werden einen Gang höher schalten müssen. Das haben sie auch verstanden. „Wir stehen vor der Neuerfindung des Automobils“, erklärte etwa Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche gegenüber dem Mittelstandsportal Deutsche Unternehmerbörse, „aus der Idee des autonomen Fahrens wird eine realistische Perspektive.“

 

Original:

http://www.computerwoche.de/

Es wird eng für Google: US-Kartellhüter nehmen Android ins Visier

Categories: Google
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Published on: November 4, 2015

Früher war Microsoft das Lieblingsziel der Wettbewerbsbehörden, diese Rolle nimmt immer mehr Google ein. Das betrifft aber nicht nur die traditionell eher US-skeptischen europäischen Kartellhüter, auch im Heimatland des kalifornischen Konzerns werden die Bedenken gegen die Machtposition des Unternehmens aus Mountain View lauter.

Android und die Google-Apps

Missbraucht Google seine Vormachtstellung am Mobilmarkt bzw. seines Betriebssystems Android? Das ist die Frage, die sich die EU schon länger stellt, laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloombergziehen nun die USA nach. Demnach haben sich die Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) und das Justizministerium auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

Es geht um den Vorwurf, dass Google seine eigenen Dienste auf Android bevorzugt und gleichzeitig Konkurrenten benachteiligt. Diese Untersuchung ist noch nicht offiziell bestätigt worden, Bloomberg beruft sich hierbei auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Erst eine Voruntersuchung

Es ist derzeit aber noch nicht sicher, ob es tatsächlich zu einer formellen Kartell-Untersuchung kommt: Laut den Quellen sind die Ermittlungen noch in einer frühen Phase und könnten noch ergebnislos abgebrochen werden. Bei Bloomberg wird das allerdings als Hinweis oder Beweis gesehen, dass die FTC bereit ist, sich (wieder) mit Google anzulegen. Das nämlich hatten einige Konkurrenten nach der im Sande verlaufenen Untersuchung des Suchmaschinengeschäfts von Google bezweifelt.

Allzu viele Details zu den konkreten Vorwürfen gibt es aktuell nicht, erwähnt werden die Suche selbst und Apps wie Google Maps. Diese sind auf Android vorinstalliert und müssen von den Herstellern von Android-Smartphones auch als Gesamtpaket bezogen werden. Das ist eine Praxis, die Konkurrenten wie App-Anbieter und auch Aftermarket-Firmware-Hersteller kritisieren. 

Übernommen aus:

winfuture.de/news,89066.html

Google gründet neuen Mutterkonzern Alphabet, bekommt neuen Chef

Categories: Internet Business
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Published on: September 26, 2015

Der Internetgigant Google hat einen breit angelegten Umbau seiner Unternehmensstruktur bekanntgegeben – in dessen Rahmen Google mit Sundar Pichai den CEO-Posten bei Google selbst übernimmt, während der Internetkonzern unter eine neue Muttergesellschaft gestellt wird, die den Firmennamen „Alphabet“ trägt.Alphabet selbst wird künftig eine Reihe von Unternehmen unter seinem Dach vereinen, die bisher teilweise eigentlich Dienste von Google sind, aber auch eigenständige Ausgründungen. So sollen einerseits die Internet-bezogenen Angebote von Google der neuen Firma untergeordnet werden, andererseits aber auch die anderen zu Google gehörenden Firmen, deren Geschäftsfelder Bereiche wie Gesundheitsprodukte oder Biotechnologie abdecken.

Google-Mitgründer Larry Page wird künftig der CEO von Alphabet sein, während der andere Google-Miterfinder Sergey Brin die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Sundar Pichai, der bisher vor allem durch das mobile Betriebssystem Android bekannt wurde, wird hingegen neuer Chef von Google Inc., dem größten Umsatzbringer unter den Fittichen von Alphabet.

Zu dem neuen Unternehmensimperium gehören auch Firmen wie die Biotechnologie-Spezialisten von Calico, der Investment-Arm Google Ventures, Google Capital, die Forschungsabteilung Google X und diverse andere Abteilungen. Es geht wohl vor allem darum, das Hauptgeschäft von Google stärker von den anderen Aktivitäten des Unternehmens zu trennen, um sie besser verwalten zu können und flexibler zu werden.

Page und Brin übernehmen nun eher strategische Rollen, während der Alltagsbetrieb in die Hände ihrer vertrauenswürdigen Manager abgegeben wird. Der Name Alphabet steht dabei für die Zusammenfassung der diversen Unternehmensteile – so soll Google zum Beispiel das „G“ im neuen Firmenkatalog von Alphabet darstellen. Wie so oft wählen die Google-Gründer ein kurioses Konzept für das Branding des neuen Konzerns, unter dem Google jetzt steht. So lautet die Web-Adresse der Firmen-Homepage abc.xyz.

 

zum Artikel:

winfuture.de/news

Android M: Erstes Update für Developer Preview

Categories: Google
Tags: ,
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Published on: Juli 21, 2015

Die Developer Preview 2 verbessert Details der neuen Berechtigungsverwaltung und behebt einige Bugs. Erhältlich ist es für einige Nexus-Geräte. Gleichzeitig bestätigte Google, im Zeitplan zu liegen und Android M im Herbst zu veröffentlichen.

Google hat das erste Update für die Vorabversion der nächsten Android-Version herausgebracht, die Developer Preview 2 von Android M. Es ist für die Nexus-Smartphones 5 und 6, das Tablet Nexus 9 und die TV-Box Nexus Player erhältlich, entweder direkt am Gerät oder auf der Download-Seite. Die Updates des SDK, der Dokumentation und der Emulator-Images liefert wie üblich der SDK-Manager.

Das Preview 2 verändert vor allem einige Details der neuen Rechteverwaltung von Android M, wie Google ausführlich erklärt. Einige weitere Aktionen darf nun jede App ohne Rückfrage durchführen, beispielsweise einen Fingerabdruck-Sensor verwenden oder das WLAN ein- und ausschalten. Der Schreibzugriff auf SD-Karten und USB-Geräte hingegen erzeugt nun eine Rückfrage beim Nutzer. Die Sicherheitseinstellungen gelten nun auch für vorinstallierte Apps, auch diese müssen also beispielsweise SD-Zugriffe vom Nutzer genehmigen lassen. Zudem kann eine App abfragen, ob der Nutzer ihr ein Recht schonmal verweigert hat. Google stellt sich vor, dass die App dann eine Erklärung liefern könnte, wofür sie das Recht benötigt.

 

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Gleichzeitig bestätigt Google den Zeitplan von Android M: Die fertige Version soll im Herbst erscheinen, die API will Google bald finalisieren. Allerdings war das Preview 2 schon für Juni versprochen, es hat also fast zwei Wochen Verspätung. Ein Preview 3 soll noch im „late July“ erscheinen, was sich nun aber möglicherweise auf den August verschiebt. (jow)

Artikel-Quelle:

www.heise.de

VMware Workstation: Der Einbruch über Port COM1

Categories: Software
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Published on: Juli 7, 2015

VMware Workstation

Über Schwachstellen in VMwares Workstation und Player ist ein vollständiger Zugriff auf das Wirtssystem aus einem Gastsystem heraus möglich. VMware hat bereits Updates veröffentlicht.

Wer in Gastsystemen in VMwares Virtualisierungslösungen Workstation oder Player drucken will, kann dafür einen virtuellen Drucker am Port COM1 nutzen. Mit manipulierten EMF-oder Jpeg200-Dateien kann darüber das Wirtssystem aus dem Gastsystem heraus angegriffen werden, wie Kostya Kortchinsky vom Google Security Team jetzt mitteilte. VMware hat inzwischen die Fehler behoben und eine aktuelle Version seiner Workstation veröffentlicht. Einen Patch gibt es ebenfalls.

Der Fehler liegt in den VMware-Bibliotheken TPView.dll und TPInt.dll, die im Wirtssystem installiert werden. Beide werden von dem Prozess Vprintproxy.exe geladen, der aus dem Gastsystem gesendete Druckaufträge verarbeitet. Speziell manipulierte EMF-Dateien können genutzt werden, um unerlaubte Speicherzugriffe auszulösen.

Updates stehen bereit

Kortchinsky weist darauf hin, dass eine Installation der VMware-Tools in Gastsystemen nicht nötig ist, denn die Angriffe können auch so über den Port COM1 gefahren werden. Die einzige Möglichkeit sich abzusichern besteht darin, den virtuellen Drucker in den Einstellungen zu deaktivieren oder ganz zu entfernen. Der IT-Sicherheitsforscher weist auch darauf hin, dass Vprintproxy.exe lediglich als 32-Bit-Prozess zur Verfügung steht und dass die betroffenen Bibliotheksdateien keine Randomisierung des Speicherlayouts (ASLR) unterstützen.

VMware wurde im März 2015 über die Schwachstellen informiert und veröffentlichte bereits im April 2015 die CVE (Common Vulnerabilities and Exposures) 2015-2336 bis -2340. Jetzt hat VMware die entsprechenden Updates bereitgestellt und Kortchinsky hat gleichzeitig seine Untersuchungen veröffentlicht – samt Exploit.

Repariert wurden die Fehler laut VMware in den Workstation-Versionen 11.1.1 und 10.0.6 sowie im VMware Player in den Versionen 7.1.1 und 6.0.6. In VMwares Horizon Client 3.4.0 und 3.2.1 sowie in der Version 5.4.2 wurde der Fehler ebenfalls behoben. Auch VMware Fusion in den Versionen 7.x und 6.x für Mac OS X sind von einem Problem betroffen, das allerdings in der Interprozesskommunikation RPC liegt. Version 6.0.6 und 7.0.1 beheben diesen Fehler, den der IT-Sicherheitsforscher Dan Kamensky entdeckt hat.

 

Webseite:

http://www.golem.de/news/vmware-workstation-der-einbruch-ueber-port-com1-1506-114784.html

Unsichere Apps: Millionen Kundendaten gefährdet

Categories: Sicherheit
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Published on: Juli 4, 2015

 

Unsichere Apps

Noch immer gehen App-Entwickler fahrlässig mit Benutzerdaten um. Eine Studie des Fraunhofer SIT ergab, dass mehrere Millionen Datensätze in der Cloud gefährdet sind – wegen eines zu laxen Umgangs mit der Authentifizierung.

Entwickler legen immer noch bevorzugt geheime Schlüssel und Token für den Zugang zum Cloudspeicher ungeschützt in ihren Apps ab. Mit nur wenig Aufwand lassen sie sich auslesen. Damit könnten sich Kriminelle Zugang zu Datenbanken etwa in den Amazon Web Services (AWS) oder bei Facebook verschaffen. Bis zu 56 Millionen Datensätze seien so gefährdet, schätzt das Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (SIT).

Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Experten bei Intel untersuchte das Fraunhofer SIT in einem automatisierten Verfahren etwa zwei Millionen Apps in Googles Play Store und Apples App Store. In vielen sei die einfachste Form der Authentifizierung für den Zugang zu Cloud-Anbietern umgesetzt. Den Entwicklern sei offenbar nicht bewusst, wie unzureichend die von den Apps gesammelten Daten damit geschützt seien.

Uneingeschränkter Zugang zu Kundendaten

Bei ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler nicht nur höchst persönliche Daten auslesen, etwa wer mit wem bei Facebook befreundet ist oder gesundheitliche Informationen einiger App-Benutzer. Mit Hilfe der eigentlich geheimen Schlüssel hätten sie komplette Benutzerdatenbanken auslesen oder sogar manipulieren können.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Anwender sich kaum aktiv schützen können. Sie sollten daher vorsichtig sein, welcher App sie persönliche Informationen anvertrauen. Entwickler hingegen sollten sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Cloud-Anbieter besser informieren und restriktivere Zugangskontrollen in ihren Apps implementieren. Die Forscher haben bereits einige Entwickler über besonders kritische Schwachstellen informiert.

Cloud-Anbieter müssen handeln

Auch mit den Anbietern der Cloud-Dienste stehe das Fraunhofer SIT in Kontakt. Sowohl Amazon als auch Facebooks Parse.com, Google und Apple wurden über den Befund informiert. Den Cloud-Anbietern obliege ebenfalls die Verantwortung, die App-Entwickler dazu zu bringen, nicht nur die schwächsten Authentifizierungen zu nutzen. Außerdem sollten die Cloud-Anbieter nicht bequeme, sondern möglichst sichere Standards zur Pflicht machen.

Das Problem ist nicht neu. Bereits im Juni 2014 machten Forscher an der New Yorker Columbia-Universität eine ähnliche Untersuchung und legten dabei Tausende geheime Zugangs-Token für Amazons Web Services offen. Die Forscher kritisierten damals, dass viele Entwickler den empfohlenen Umsetzungen bei der Programmierung der Apps nicht folgten und geheime Schlüssel direkt in den Quellcode einbetteten. Ihnen sei offenbar nicht bewusst, wie einfach Quellcode zurückübersetzt werden könne. Im März 2014 hatten Forscher Zehntausende AWS-Zugangsdaten auf Github entdeckt.

Zur Internetseite:

http://www.golem.de/news

Neue Smartphones: Nokia: Rückkehr ins Handygeschäft geplant

Categories: Smartphones
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Published on: Juli 2, 2015

Geht es nach Nokia, sollen ab 2016 wieder Smartphones des einstigen Traditionsherstellers in den Läden stehen.

Wie der derzeitige Nokia-Chef Rajeev Suri gegenüber dem Manager-Magazin verraten hat, befindet sich das finnische Unternehmen derzeit auf Partnersuche. Das Ziel: 2016 will das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Da man 2013 alle Fertigungskapazitäten an Microsoft verkauft hat, muss jetzt ein neuer Partner her.

Dabei will man bei Nokia allerdings keine eigenen Fertigungskapazitäten aufbauen. Stattdessen soll der zukünftige Partner die Geräte bauen. Nokia selbst würde die Smartphones designen und den Markennamen per Lizenz zur Verfügung stellen. Ob Nokia für das Projekt einen Partner findet, hängt davon ab, wie viel Potenzial dieser dem einstigen Marktführer zutraut. Zumindest der Nokia-Chef gibt sich zuversichtlich und sieht sich in der Lage, Microsoft im Bereich der mobilen Geräte anzugreifen. Andernfalls könne man es gleich lassen, so der Chef weiter. Mit dem Nokia N1hat Nokia dem taiwanesischen iPhone-Hersteller Foxconn bereits eine vergleichbare Übereinkunft zum Bau von Tablets geschlossen.

Deal mit Microsoft

Mit der Suche nach einem Handybauer kann sich der Konzern allerdings noch Zeit lassen, denn vor 2016 darf Nokia nicht ins Handygeschäft zurück. Bis dahin darf nur Microsoft Smartphones mit der Marke Nokia vertreiben. Die Rechte für die Nutzung des Markennamens bei einfachen Handys liegen sogar bis 2023 bei Microsoft, auch wenn der Software-Riese diesen mittlerweile gar nicht mehr nutzt.

 
URL der Quelle:

Verbraucherzentrale: Wochenlange Ausfälle bei Umstellung der Telekom auf All-IP

Categories: Networks
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Published on: Juni 20, 2015

Verbraucherzentrale

Kunden der Deutschen Telekom klagen über Ausfälle bei der Umstellung auf das sogenannte All-IP. Vom Netzbetreiber kämen keine Antworten oder Hilfe, melden Betroffene einer Verbraucherzentrale.

Bei der Umstellung auf IP-Technik der Deutschen Telekom gibt es offenbar Probleme. Wie die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern berichtet, funktioniert „die Umstellung oft nicht, der Anschluss fällt wochenlang aus, Informationen über die Technik sind unzureichend und Hausnotrufe“ werden funktionsunfähig. Häufig erhalten die Betroffenen keine Antwort oder Hilfe vom Netzbetreiber, so dass sie längere Zeit ihr Telefon nicht nutzen können.

Auch andere Netzbetreiber stellen auf All-IP um oder haben das bereits getan. Jürgen Fischer vom Vorstand der Verbraucherzentrale sagte Golem.de auf Anfrage: „Die Beschwerden kommen von Kunden der Telekom. Dort gibt es die Probleme offenbar am häufigsten.“ Europaweit seien bereits rund acht Millionen Anschlüsse auf IP-Technik umgestellt, davon in Deutschland fünf Millionen, erklärte die Telekom im März 2015.

Von dem Ultimatum der Telekom, die Sprachtelefonie auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden, sind 300.000 Kunden betroffen. Golem.de berichtete am 23. September 2014, dass die Telekom begonnen hatte, die VoIP-Umstellung in den 54 Städten, in denen zuerst VDSL angeboten wurde, mit Kündigungsdrohungen durchzusetzen. Angeschrieben wurden nur Kunden, deren Vertrag in einigen Monaten auslief und die einen PSTN/ISDN-Anschluss hatten. Ziel war es, bis zum Ende des Jahres 2018 das gesamte Netz in Deutschland auf IP-Technologie umzustellen.

Die Umstellung wurde oft bei einer Tarifänderung vorgenommen. „Das ist nicht akzeptabel. Anbieter müssen Verbraucher ausreichend über die anstehenden Änderungen und Folgekosten informieren, eine Umstellung darf nicht so nebenbei stattfinden“, sagte Matthias Wins, Rechtsexperte der Verbraucherzentrale. Darüber hinaus erfolge die Umstellung nicht im Rahmen der noch verbleibenden Vertragslaufzeit des aktuellen Vertrages. Stattdessen müsse der Verbraucher neue Verträge mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten abschließen oder aber den Anbieter wechseln.

Rechtlich darf die Telekom Kunden nicht ohne neuen IP-Vertrag umschalten.

 

http://www.golem.de/

NSA wollte Google Play Store infiltrieren

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Published on: Juni 15, 2015

Die NSA hat laut Snowden-Dokumenten versucht, die App-Marktplätze von Google und Samsung zu infiltrieren.

Neue Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden liefern Hinweise darauf, dass die NSA (National Security Agency) vor einigen Jahren versucht hat, die App-Marktplätze Google Play Store und den Samsung App-Store zu unterwandern. Das berichtet die investigative Enthüllungs-Plattform The Intercept nach einer Auswertung der Dokumente.

Ziel des Geheimdienstes seit es demnach gewesen, sich über die App-Marktplätze den Zugriff auf die Smartphones und Tablets zu verschaffen. Dazu wollte sich die NSA in die verschlüsselte Verbindung zwischen den Smartphones und den App-Marktplatz-Servern einklinken, um Spionagesoftware auf Geräten installieren zu können, die sie abhören wollte. Über diese Spionagesoftware hätten die Geheimdienstlern dann beispielsweise Daten über die Zielperson sammeln können. Zum Plan habe aber auch gehört, eine Zielperson mit falschen Informationen zu versorgen.

An den Plänen zur Infiltrierung der App-Marktplätze waren laut den Snowden-Dokumenten neben der NSA auch Geheimdienstler aus Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien beteiligt. Das Kollektiv wird auch als „Five Eyes“ bezeichnet. In Workshops wurde beraten, wie die Pläne umgesetzt werden könnten.

NSA kann Viren in jeder Festplatte verstecken

Dabei wurde auch eine schwere Sicherheitslücke im UC Browser entdeckt, der in Asien besonders beliebt ist. Die Lücke erlaubte ein Ausspähen von SIM-Karten-Nummern, Telefonnummern und anderen Daten. Die Menschenrechtsorganisation Citizen Lab hatte die Lücke im vergangenen Jahr an die Entwickler des Browsers gemeldet. Diese gaben damals an, nichts von der Lücke früher gewusst zu haben. Die Geheimdienstler hatten also die Information über die Lücke – wie in vielen anderen Fällen auch – für sich behalten und nicht an die Entwickler gemeldet, obwohl von der Lücke viele hundert Millionen Nutzer betroffen waren.

Die Dokumente von Snowden verraten nicht, was letztendlich aus den Plänen wurde. The Intercept hat dazu Anfragen an alle Mitglieder des „Five Eyes“ versendet. Eine Antwort aber bisher nicht erhalten.

 

 

Original-Quelle:

http://www.pcwelt.de

„Bitte bleiben Sie am Apparat!“ – Mit diesen vier Tricks hängen Sie nie wieder in der Hotline-Warteschleife

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Published on: Juni 2, 2015

„Bitte bleiben Sie am Apparat! Bitte bleiben Sie am Apparat!“ – Und dann: Gedudel. Viele Menschen dürften diesen Ablauf nur allzu genau kennen. Wer Probleme mit technischen Geräten oder Software hat, muss mit etwas Pech gleich mehrere Stunden in so einer Warteschleife .

So unausweichlich die Warteschleife scheint, man ist ihr nicht komplett ausgeliefert: Mit diesen Tricks überlisten Sie die Computerstimme und kommen schneller mit den Experten der Netzbetreiber ins Gespräch.

Oft werden Sie am anderen Ende der Leitung von einer generischen Computerstimme begrüßt, die Ihnen geduldig alle möglichen Optionen vorliest oder ein bestimmtes Stichwort von Ihnen hören möchte. Dabei wollen Sie doch einfach nur mit einem echten Menschen sprechen. Diese Computerstimme können Sie mit einem einfachen Trick überlisten.

Der funktioniert wie folgt: Die Netzbetreiber nehmen Rücksicht auf Menschen mit Sprachbehinderung. Daher gibt die Computerstimme oft nach etwa drei Versuchen auf, wenn Sie einfach in den Hörer schweigen oder keine der geforderten Tasten drücken. Manchmal hilft es auch, unverständliche Wörter vor sich hin zu brabbeln. Schon versteht der Computer Sie nicht mehr und Sie werden mit einem echten Menschen aus Fleisch und Blut verbunden.

Wenn Probleme auftreten, wollen die meisten Nutzer sofort eine Lösung. Die Mühlen von E-Mails und Kontaktformularen mahlen dagegen langsam. Daher greifen viele Kunden zum Telefon, um den Betreiber zu erreichen. Gerade hier drohen jedoch die langen Wartezeiten. Über die weniger bekannten Chat-Alternativen kommen Sie meist schneller an das Ziel.

So bietet die Telekom (hier) einen Video-Chat an, der Sie ohne lange Wartezeiten mit einem Mitarbeiter verbindet. Alternativ erfolgt der Kontakt per Text-Chat. Auch O2 bietet mit dem „Bestell-Chat“ ein ähnliches Feature an. Der Chat kann nicht nur für Bestellungen genutzt werden, sondern hilft auch bei allgemeinen Problemen. Die Chat-Funktion von Vodafone ist etwas versteckt, hier müssen Sie auf der Kontakt-Seitein der rechten Leiste auf das Chat-Symbol klicken. Schon kümmert sich ein Mitarbeiter um Sie. E-Plus bietet keinen eigenen Chat an.

Die Webseite Gethuman.com listet Direktverbindungen auf, die Sie sofort mit einem Menschen verbinden sollen. Ganz ohne Warteschleife und Computerstimme. Suchen Sie dafür nach der Firma, beispielsweise Telekom oder Vodafone, und folgen sie den Anweisungen. Problem: Die Webseite ist Englischsprachig und hat nicht alle deutschen Firmen in der Datenbank gespeichert.

Hier kann 0180.info helfen. Die Seite bietet ein umfangreiches Archiv von deutschen Firmen und löst die 0180-Nummern auf. So kommen Sie nicht nur schneller ans Ziel sondern telefonieren auch noch günstiger.

Schnell in der Mittagspause die Mobilfunk-Hotline anrufen? Ganz schlechte Idee. Denn auf diesen Gedanken sind Tausende andere Kunden auch gerade gekommen. Vermeiden sie daher die Hauptanrufzeiten während der Mittagspause (12.00 Uhr bis 14.00 Uhr) und nach Feierabend (ab 17.00 Uhr).

Die Telekom bietet einen 24-Stunden-Service an. Sie erreichen den Kundenservice über die 0800 33 01000 für Festnetz-Fragen und die 0800 33 02202 für Mobilfunk-Fragen. Spezielle Hotlines finden Sie hier.

Vodafone ist ebenfalls 24 Stunden am Tag zu erreichen. Sie kontaktieren den Kundenservice über die 0800 172 12 12  für Vertrags-Fragen und die 0172 229 02 29 für Prepaid-Fragen. Spezielle Auslands-Hotlines und Fax-Nummern finden Sie hier.

O2 setzt ebenfalls auf 24-Stunden-Betreuung. Sie erreichen den Kundenservice über die 0176 88 85 52 22 für Vertrags-Fragen und die 0176 88 85 52 82 für Prepaid-Fragen. Spezielle Fragen können Sie über das Online-Formular von O2.

E-Plus ist von 6.00 Uhr bis 23.00 Uhr zu erreichen. Sie kontaktieren den Kundenservice über die 0177 177 1000 für Vertrags-Fragen und die 0177 177 1150 für Prepaid-Fragen. Spezielle Hotlines finden Sie hier.

Zur Internetseite:

http://www.focus.de/digital/handy/

Wearable: Die Apple Watch enttäuscht die Alpha-Nerds

Categories: Apple
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Published on: Mai 21, 2015

Der deutsche Blogger und Journalist Richard Gutjahr ist begeisterter Apple-Nutzer, der seine Nutzerschaft einst mit Selfie-Bildern vor Apple-Store-Schlangen versorgte. Manche würden ihn deshalb auch als „Fanboy“ bezeichnen – eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Apple-Fans, denen eine allzu unkritische Haltung gegenüber dem kalifornischen Konzern unterstellt wird, weil sie in der Regel jedes neue Produkt bejubeln.

Diesmal allerdings ist Richard Gutjahr überhaupt nicht zum Jubeln zumute – und so wie ihm geht es einigen Apple-Nutzern, die gerne dem „Fanboy“-Lager zugerechnet werden.

Es geht um Apples neues Produkt, die Apple Watch, die seit Kurzem ausgeliefert wird. Gutjahrs anfängliche Begeisterung wich schnell der Ernüchterung, schreibt er in seinem Blog: Die Uhr sei zu kompliziert und die Apps darauf überwiegend sinnlos. Letztlich greife er doch immer wieder zum Smartphone. „Die Uhr wird schnell ihren Platz finden – in der Schublade, neben alten Ladekabeln und ausrangierten iPhone-Accessoires“, so sein vernichtendes Fazit.

 

Apple-Watch ist langsam

 

 

Und Gutjahr ist nicht allein: Der „The Verge“-Blogger Nilay Patel kritisiert, die Apple-Uhr sei langsam. Apps bräuchten lange, um zu starten und Apps, die Apple nicht selbst mit der Uhr ausliefert, sondern von Dritten im Store angeboten werden, würden teilweise gar nicht starten.

Das mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass Entwickler bisher keine echte Apple Watch zur Verfügung hatten, um ihre Programme zu entwickeln, sondern diese per Software simulieren mussten. Doch auch bei der Kommunikation zwischen iPhone und Apple Watch soll es haken. Die Uhr kann nur in Kombination mit dem Apple-Smartphone verwendet werden.

Farhad Manjoo, Technik-Papst der „New York Times“, kritisiert die komplizierte Bedienung. Allerdings sieht er den Nutzen der Uhr darin, für weniger Ablenkung als das Smartphone zu sorgen – und zwar genau deshalb, weil sie weniger kann. Denn bei einem Klick auf einen Link in einer E-Mail beispielsweise passiert schlicht gar nichts. Das könnte einigen Nutzern schon mehrere Hundert Dollar wert sein, schreibt Manjoo.

 

Steve Wozniak verweigert sich der Apple Watch

 

In den ersten Nutzerberichten wird auch immer wieder die Qualität der bislang verfügbaren Apps kritisiert. „Bisher gibt es 3500 Apps und die meisten davon sind Mist“, schreibt Steve Kovach von „Business Insider“. Die Smartwatch sei eben in erster Linie eine Uhr – allerdings eine moderne, die etwas mehr kann als klassische Uhren. Daher sollte sie auch als solche gesehen werden.

Nicht wenige der bislang größten Apple-Fans haben auch gar kein Interesse an der Uhr. Sie tragen schlicht keine, sondern haben die Armbanduhr mit dem Aufkommen von Handys für sich abgeschafft. Zu den prominentesten Apple-Watch-Verweigerern dürfte wohl Steve Wozniak gehören – der Mann, der 1976 gemeinsam mit Steve Jobs Apple gründete. Bei einer Veranstaltung in Boston zweifelte Wozniak kürzlich grundsätzlich am Mehrwert der Uhr, berichtet das „Boston Business Journal“.

Das alles bedeutet allerdings keinesfalls, dass die Uhr zum Scheitern verurteilt ist. Was den meisten bisherigen Kritikern gefällt sind Optik, Tragegefühl und Verarbeitung der Uhr – und genau das dürften die Dinge sein, die der eigentlichen Zielgruppe der Uhr besonders wichtig sind. Denn mehr als jedes bisherige Produkt von Apple ist die Smartwatch eben Schmuck und Statussymbol – und zielt damit auf eine Kundengruppe, die sich der Konzern vor allem durch das iPhone zunehmend erobert hat.

 

Apple verprellt Profis

 

 

Der harte Kern der traditionellen Apple-Kundschaft wie Grafiker und Kreative könnten dabei jedoch auf der Strecke bleiben. Profi-Grafiker vermissen inzwischen nämlich auf der Mac-Plattform Funktionen wie 10-Bit-Farbunterstützung oder Treiber für professionelle 3-D-Programme. Kürzlich beschwerte sich ein führender Entwickler des populären 3-D-Grafikprogramms „Blender“ in einem offenen Brief an Apple.

In Onlineforen wird unter Grafikern diskutiert, ob Apples Mac-Plattform – lange Zeit die erste Wahl für die Bildbearbeitung – für professionelle Bildbearbeitung überhaupt noch geeignet ist. Unter Windows ist die Unterstützung von 10-Bit-Farbtiefe pro Farbkanal bei passender Hardware kein Problem.

Im Videoschnittbereich hatte die komplett neu geschrieben Version des Apple-Programms „Final Cut Pro“ bereits 2011 viele professionelle Anwender verprellt.

Wirtschaftlich ist die allmähliche Neuausrichtung von Apple nur folgerichtig: Bei einem Umsatz von 58 Milliarden Dollar entfielen im zweiten Quartal 2015 satte 40 Milliarden auf den Verkauf von iPhones – das ist absolut und relativ ein neuer Rekord. Apple hat sich so immer mehr zu einer iPhone-Company entwickelt.

 

Seite besuchen:

www.welt.de/wirtschaft/

Veröffentlichungstermin geleaked – Windows-10-Update bereits ab 29. Juli kostenlos erhältlich?

Categories: Software
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Published on: Mai 11, 2015

Auf seiner Entwicklerkonferenz gab Microsoft bekannt, dass Windows 10 im Sommer dieses Jahres als Upload zur Verfügung stehen soll. Ein britischer Journalist will nun sogar den konkreten Veröffentlichungstermin kennen.

  • Laut Microsoft-Manager Joe Belfiore kommt Windows 10 im Sommer dieses Jahres.
  • Einem Journalisten zufolge, ist der Verkaufsstart am 29. Juli 2015.
  • Das Update ist für Nutzer von Windows 7 und 8 kostenlos.

Microsoft wird sein neues Betriebssystem doch nicht in einem Schwung, sondern nach und nach veröffentlichen. Laut dem Microsoft-Manager Joe Belfiore kommt das neue Betriebssystem im Sommer dieses Jahres zunächst nur für PCs, Laptops, 2-in-1-Systeme und größere Tablets. Smartphone-User müssen sich hingegen noch eine Weile in Geduld üben. Denn Windows 10 für Mobiltelefone hinkt in der Entwicklung der Desktop-Version noch hinterher.

2015 für alle Geräteklassen

Wann auch Smartphones von dem Betriebssystem profitieren werden, ist noch nicht bekannt. Laut Belfiore wird Microsoft Windows 10 aber im Laufe des Jahres für alle Geräteklassen verfügbar machen.

Blick auf das Wundersystem: So gut ist das neue Windows 10 wirklich:

Einen konkreten Veröffentlichungstermin nannte der Manager bisher nicht. Den will nun aber der Journalist Tom Warret erfahren haben. Laut Warret gibt das Unternehmen AMD den 29. Juli 2015 als Veröffentlichungstermin für die PC-Version an. Ob die Information wirklich stimmt, ist bisher noch ungeklärt.

Kostenloses Update

Windows 10 wird für Nutzer von Windows 7 und Windows 8 kostenlos als Update erhältlich sein. Voraussetzung ist, dass sich User die Aktualisierung im ersten Jahr nach Veröffentlichung des Betriebssystems herunterladen.

 

Zur Internetseite:

www.focus.de/digital

Bericht: Apple soll Apple Watch nur auf Bestellung fertigen

Categories: Apple
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Published on: Mai 7, 2015

Der Analyst Carl Howe gilt als langjähriger Apple-Kenner. Auf seinem Blog begründete Howe jüngst, warum die Apple Watch nach dem Start der Vorbestellungen so schnell ausverkauft war. Binnen sechs Stunden, waren fast alle Modelle vergriffen. Der Experte geht davon aus, dass Apple die erste Auflage der neuen Smartwatches auftragsbezogen und anhand der Vorbestellungen fertigt.

 

Dieser Umstand ist zunächst überraschend, im Kern allerdings gar nicht so dumm. Apple würde dabei nicht nur Lagerkosten sparen, sondern auch gezielter auf die individuelle Nachfrage der Kunden reagieren können. Mit der Sicherheitsvariante kann das Risiko von Fehlkalkulationen recht gering gehalten werden. Schließlich ist der Start der Apple Watch gleichzeitig auch der Beginn einer neuen Produktkategorie-Ära, wohlgemerkt nach einer Pause von fünf Jahren. “Ich glaube, Apple fertigt kleine Mengen von jedem Modell für die Stores und die Präsentationen und montiert die eigentlichen Gehäuse und Armbänder auftragsbezogen”, so Howe auf seinem Blog (via Appleinsder). Die Zahlen der Vorbestellungen sind für Apple ein wichtiger Indikator für die künftige Produktion und Montage, führt Howe weiter an. Auf über 60 Prozent schätzt der Analyst die Bruttogewinnmarge der intelligenten Armbanduhr.

Anhand der aktuell kursierenden Verkaufszahlen der Apple Watch, die sich zwischen dem 24. April und 8. Mai auf 3,1 Millionen Stück belaufen sollen, ermittelte der Analyst einen Umsatz von über 2 Milliarden US-Dollar. Somit ist die Apple Watch schon jetzt ein Milliarden-Geschäft für den Konzern von Tim Cook. Allein die prognostizierten 40.000 Apple Watch Edition-Verkäufe, würden einen Umsatz von 500 Millionen US-Dollar einspülen. Im Verhältnis zu den Entwicklungs-, Material- und Fertigungskosten, soll die Apple Watch Howe zufolge sogar Apples bisher profitabelstes Gerät sein. Im ersten Fiskalquartal 2015 betrug die Bruttomarge bei Apple noch 39,9 Prozent. Am Montag legt der Weltkonzern neue Zahlen vor, die bereits jetzt schon mit Spannung erwartet werden.

Bisher kann die Apple Watch lediglich online gekauft werden. Ab Juni sollen die Uhren jedoch endlich auch in die Stores kommen.

 

Original-Quelle:

http://www.apfelpage.de/2015/04/21

Sucht bei Online-Glücksspielen: Jugend zockt

Categories: Spiele
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Published on: April 30, 2015

 

Bei der ersten Spielwette wollte er es nur mal ausprobieren. Nach dem Fußballtraining setzte Marco* mit Freunden bei einer Online-Plattform für Sportwetten auf den Sieg des eigenen Vereins in der A-Jugend der Bundesliga. Marco gewann mit fünf Euro Einsatz. Aus den Gelegenheitswetten wurde mehr. Der 16-Jährige begann am Abend die Spiellisten auf den Online-Spielplattformen zu durchforsten und setzte mal fünf, mal zehn Euro auch auf andere Vereine. Der höchste Gewinn brachte ihm auf einen Schlag 2000 Euro. Er steigerte die Einsätze auf bis zu 200 Euro.

Doch dann kamen auch Verluste, die sich schnell anhäuften. „Ich hatte keine Kontrolle mehr“, erzählt der heute 21-jährige Lehramtsstudent, der kein Wettbüro mehr betritt und auch online abstinent ist. Doch es gab Zeiten, in denen Marco das Konto seiner Mutter plünderte, um Wettschulden zu bezahlen – oder noch einmal wetten zu können. Ein Teufelskreis.

Leichter Zugang und Selbstüberschätzung

„Jugendliche hoffen, schnell viel Geld zu machen“, sagt Klaus Wölfling, psychologischer Leiter der Ambulanz für Spielsucht am Universitätsklinikum in Mainz. Marco kam zu ihm, als die Spielschulden zu hoch wurden und seine Mutter Druck machte. „Die Spieler sind oftmals minderjährig. Und es kommen auch immer mehr Mädchen zu uns.“

Der Online-Zugang ist einfach: Über das Handy kann immer und überall gepokert oder gewettet werden. Leider überschätzten Jugendliche ihre Gewinnchancen, sagt Wölfling, und kämen schnell ins „Chasing“, unter Experten ein Ausdruck dafür, Verluste durch Gewinne ausgleichen zu wollen.

Laut den Ergebnissen einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2013 liegt die Zahl der 18- bis 20-Jährigen unter den Spielern bei 70 Prozent. Knapp 10 Prozent der männlichen Jugendlichen insgesamt zeigen demnach ein krankhaftes Suchtverhalten. Wölfling schätzt, dass die Dunkelziffer jedoch hoch ist, weil man den Zugang zu Internetspielen nur schwer kontrollieren kann. Bei den 16- bis 17-Jährigen hat der Studie zufolge knapp die Hälfte mindestens einmal an einem Glücksspiel teilgenommen, rund ein Prozent von ihnen spielen „pathologisch“, also mit einem Suchtverhalten.

Betroffene in allen Gesellschaftsschichten

Häufig beginnt die Sucht demnach am Spielautomaten. „Gerade in ländlichen Gegenden sind Spielhallen ein Treffpunkt für Jugendliche“, sagt Wölfling. Entgegen der Behauptungen vieler Studien, wonach Betroffene überwiegend aus Familien mit Migrationshintergrund stammten, behandelt der Psychologe Patienten aus allen sozialen Schichten.

In einer sogenannten Psychoedukation leitet das Team um Wölfling die Jugendlichen an, ein Tagebuch über ihren Alltag zu führen und aufzuschreiben, wann der Spieldruck besonders hoch ist. „Sie leiden oftmals unter Stimmungswechsel“, so der Psychologe. Sie könnten schlecht mit Stress umgehen und hätten Angst, aufzufallen oder sich vor ihren Klassenkameraden zu blamieren.

Marco, der ebenfalls aus der gehobenen Mittelschicht stammt, fing mit 16 Jahren an zu spielen. „Im Fußballverein war das normal“, erzählt er. Mit 19 Jahren schaffte er es zum ersten Mal mit dem Spielen aufzuhören. Er machte sein Abitur, wurde wieder rückfällig und meldete sich dann für einen Therapieplatz in Wölflings Team an. Lange musste er darauf warten und fährt nun jeden Montag 80 Kilometer von Limburg nach Mainz.

Ein Problem: Die Glücksspielsucht ist nicht klar definiert. „Die Spielhäufigkeit als Kriterium, einen pathologischen Zocker zu bestimmen, ist nicht hinreichend „, sagt Tobias Hayer, Psychologe an der Universität Bremen, der sich mit der Spielsucht bei Jugendlichen beschäftigt.

„Anfangs habe ich meine Freunde beeindrucken wollen“, sagt Marco. Es sei cool gewesen, mit den Gewinnen prahlen zu können. Doch über die Jahre habe er mehr als 10.000 Euro auf diese Weise verloren. Eigentlich sind Jugendliche vom Gesetz geschützt. Aber der Glücksspielforscher Hayer klagt über mangelnde oder zu lasche Kontrollen: „Wie beim Kauf von Alkohol gibt es sie leider nicht immer.“

Der Staat schaffe sich seine Süchtigen selbst, sagt auch der Psychologe Wölfling. „In Rheinland-Pfalz gehen die Steuern aus den Einnahmen der Spielhallen und Casinos direkt an die Kommunen.“ Das Interesse sei daher gering, die Quelle für die Spielsucht abzuschaffen.

Angesichts der wachsenden Problematik werden in den Bundesländern Fachstellen eingerichtet. In Bayern etwa hat die Aktion Jugendschutz das interaktive Browsergame „Spielfieber“ entwickelt, in Berlin geht das Projekt „GameR Over“in die Schulen.

Die Beratungsstellen gehen auch in Vereine, um aufzuklären. „Allein die Mitgliedschaft in einem Sportverein erhöht das Risiko für eine Glücksspielproblematik“, sagt Hayer. Er habe schon Situationen erlebt, in denen die Trainer das Geld für Sportwetten eingesammelt hätten.

Marco ist seit einem Jahr in der Therapiegruppe, hat eine klare Zielvereinbarung mit seinem betreuenden Arzt und hofft, die Behandlung nach insgesamt vierzig Wochen im Sommer erfolgreich abschließen zu können. „Ich will nach vorne schauen“, sagt er.

*Name von der Redaktion geändertft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) das Faltblatt „Glücksspiel: Nix für Jugendliche“ herausgegeben und verteilt es regelmäßig in Spielhallen und in der Gastronomie.

Manche Glücksspielanbieter betreiben auch die Flucht nach vorn. Sie erklären Standards zu Sicherheit und Verantwortung im Glücksspiel und vermarkten dies unter dem eingängigen Slogan „Responsible Gaming“. Durch Aufklärung wollen sie größeren Schaden abwenden. So erörtern sie beispielsweise, dass man unseriöse Spielanbieter an überraschenden Gewinnankündigungen erkennen kann oder wenn Spielanbieter telefonisch ihre Kontodaten einholen möchten oder vorab Gebühren verlangen.

 

Link zur Homepage:

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie

Werbung abschalten – Adblocking ist legal: Deutsches Gericht weist Klage von Medien ab

Categories: Internet Marketing
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Published on: April 28, 2015

Das Angebot, Werbung auf einer werbefinanzierten Website einfach auszublenden, sei wettbewerbswidrig: Mit diesem Argument gingen die Medienhäuser Zeit Online und Handelsblatt juristisch gegen Adblock Plus-Betreiber Eyeo vor. Sie wollten erreichen, dass Adblock Plus auf ihren Medienseiten nicht mehr funktioniert. Doch ein Hamburger Gericht schmetterte die Klage ab: Ob Werbung angezeigt werde oder nicht, sei in erster Linie eine Entscheidung des Nutzers.

Vorwurf der Erpressung

Damit werde „das Offensichtliche neu formuliert“ und „Adblocking für legal erklärt“, freute sich Eyeo im Firmenblog. Allerdings beschäftigte sich das Gericht gar nicht mit dem Geschäftsmodell von Eyeo, berichtet Winfuture. Denn der Adblocker bietet Unternehmen an, gegen Bezahlung gewisse Seiten von der Werbeblockade auszunehmen. Das sei Erpressung und Wegelagerei, klagte auch jetzt die Gegenseite. Tatsächlich gehen große Unternehmen wie Google oder Amazon gerüchteweise Deals mit Adblockern ein, große Summen sollen fließen.

Etappensieg

Für Eyeo ist die Entscheidung aber nur ein Etappensieg: Weitere Prozesse drohen. Unter anderem wollen auch Axel Springer und SevenOne Media gegen den Adblocker vorgehen. DerStandard.at, ebenfalls werbefinanziert und kostenfrei nutzbar, ruft seine Leserinnen und Leser seit vergangenem Herbst zu einem „FairUse“-Abo auf, bei dem für 9,90 Euro monatlich die Nutzung von AdBlockern inkludiert ist. (fsc, 22.4.2015)

 

Gesehen auf:

derstandard.at/

Vierkern-PC auf einem Stick: Intel Compute Stick ab 110 Dollar vorbestellen

Categories: Hardware
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Published on: April 17, 2015

Der Intel Compute Stick ist ab sofort in den USA vorbestellbar. Damit bringt Intel einen HDMI-Stick auf den Markt, auf dem ein vollwertiges Windows 8.1 läuft. Ab Mitte April ist der Stick wohl auch in Deutschland erhältlich und soll hier 180 Euro kosten – in den USA liegt der Preis bei 110 Dollar für die Linux-Variante und 150 Dollar für die Windows-Variante. Der erste Retailer, der Bestellungen annimmt, heißt Newegg.

Compute Stick: Vollwertiger Rechner


Rund zehn Zentimeter Länge misst der Stick, der an beliebige Monitore oder Fernseher mit HDMI-Schnittstelle angeschlossen werden kann. Ein Vierkern-Atom-Prozessor (1,33 GHz) und 2 GByte Arbeitsspeicher treiben Windows 8.1 (mit Bing) an. Für Daten stehen 32 GByte an Speicherplatz zur Verfügung. Außerdem gibt es einen microSD-Slot, über den der HDMI-Stick Speicherkarten entgegennimmt. Zur Verfügung stehen zudem WLAN (b/g/n-Standard), Bluetooth 4.0 und ein USB-Anschluss.

Stick-PC von Intel: Günstigeres Linux-Modell


Neben der Windows-Version des Sticks bietet Intel auch eine Variante des Sticks mit Linux an. Den Linux-Stick gibt es hierzulande wahrscheinlich ebenfalls billiger, es ist von 120 Euro die Rede. An Bord sind dann aber auch nur 1 GByte Arbeitsspeicher und 6 GByte Speicherplatz.

Die Idee, einen PC im Stick-Format anzubieten, ist allerdings nicht ganz neu: Seit Ende letzten Jahres gibt es etwa den Orbsmart, der bei ähnlicher Hardware-Ausstattung per Dual-Boot Windows 8.1 und Android 4.4 auf einem Stick unterbringt. Und auch für Intel ist es nicht der erste Kleinst-Rechner, wie der für Smart-Home-Anwendungen gedachte Edison zeigt.

 
Webseite:

Galaxy S6 & Edge: Samsung zeigt edles offizielles Zubehör

Categories: Smartphones
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Published on: März 26, 2015

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat jetzt auch offizielles Zubehör für seine kommenden Flaggschiff-Smartphones Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge vorgestellt. Für die Schaffung der „Rich Accessory Collection“ arbeitete das Unternehmen dabei mit einigen namhaften Marken zusammen. Man wolle die „Welten von Mode und Technologie“ zusammenbringen, teilte Samsung mit. Dafür tat sich das Unternehmen mit Partnern wie Burton, Swarovski, Montblanc, Rebecca Minkoff und Romero Britto zusammen. Jeder von diesen soll eine Hülle für die neuen Samsung-Smartphones zum Portfolio beisteuern, die die jeweilige Stärke der Marke widerspiegelt.
So kann man sich vorstellen, was den Käufer hier erwarten wird: Swarovski hat beispielsweise ein Case beigesteuert, auf dem zahlreiche glitzernde Kristalle funkeln. Montblanc hingegen bietet hochwertig und edel wirkende Leder-Einfassungen an, während Burton eher etwas für Nutzer ist, die auf knalligbunte Designs stehen.

Angesichts der hohen Preise, die Samsung für seine neuen Flaggschiff-Modelle aufruft, bieten sich entsprechend luxuriöse Hüllen natürlich an. Doch auch Anwender, die es schlichter mögen werden bedient. So bietet das Unternehmen beispielsweise auch einfache Kunststoff-Cases an, die eher schlicht wirken und ausschließlich dem Zweck dienen, das teure Gerät vor Schäden zu schützen.

Das von Samsung selbst angebotene Zubehör beschränkt sich aber nicht auf Schutzhüllen. Aus eigenem Hause wird das Unternehmen auch neue Bluetooth-Kopfhörer liefern, die unter der eigenen Marke Level vermarktet werden. Ebenfalls für die Audio-Widergabe stellt Samsung einen Bluetooth-Lautsprecher zur Verfügung. Und ein Zubehör-Produkt darf in der Liste natürlich nicht fehlen: Die Ladestation, mit der das Galaxy S6 auch drahtlos über das QI Wireless-Modul mit Energie versorgt werden kann.

 

Hier der Link dazu:

winfuture.de/news

Was man nach einem Datenverlust beachten sollte, damit eine Datenrettung Erfolg hat

Categories: Datenrettung
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Published on: Februar 26, 2015

So verschieden, wie Menschen sind, so verschieden sind die Fehler, die sie machen. Beim Thema Computer kann es zu Fehlern kommen, deren Behebung kostspielig werden kann, vor allem, wenn es um Datenverlust geht. Da, allgemein gesagt, Datenrettung und Datenwiederherstellung oft sehr zeitaufwändig und damit teuer ist, kann ein in diesem Bereich ein Fehler sehr ärgerlich werden. Um das Ganze anschaulicher zu machen, gebe ich ein Beispiel. In einer kleinen Firma erstellt der Chef in wochenlanger Arbeit ein Projekt und speichert es in einem Ordner auf seinem Desktop. Nach Fertigstellung der Projektvorbereitung bittet ihn eine Mitarbeiterin, diesen Ordner in den öffentlichen Ordner zu schieben, damit sich alle im Netzwerk das ansehen und ggf. Ergänzungen machen können. Wie es manchmal so ist, der Chef war gerade wegen eines wichtigen Telefonats abgelenkt und zog den Ordner mit drag and drop in den öffentlichen Ordner, so dachte er jedenfalls. Nach dem Telefonat arbeitete er weiter an seinem Computer und stellte fest, dass der Projektordner immer noch auf seinem Desktop lag. Er ging fälschlicherweise davon aus, dass er den Ordner wohl nicht verschoben sondern in den öffentlichen Ordner kopiert hatte und löschte den Projektordner auf dem Desktop und zwar gleich endgültig, sodass die Datei nicht mehr im Papierkorb zu finden war. Eine Datenrettung war hier nicht mehr möglich, weil der Chef den Rat des Unternehmens, das Datenrettung und Datenwiederherstellung anbietet, ignorierte und mit Rechner weiter arbeitete. Das Problem hierbei ist, dass ein Windows PC, selbst, wenn man nicht daran arbeitet, ständig auf die Festplatte schreibt. Und hierbei besteht die Gefahr, dass die als gelöscht markierten Daten überschrieben werden und dadurch nicht mehr wiederherstellbar sind. Aus diesem Grund ist am allerwichtigsten, dass bei Datenverlust der betreffende PC sofort heruntergefahren wird, um ein ungewolltes Überschreiben zu verhindern. Viele Daten hätten vermutlich noch gerettet werden können, wenn die User die Rat beherzigen würden. So wird die Arbeit einer Datenrettung oder Datenwiederherstellung umso mühsamer und weniger aussichtsreich. 

Mozilla: Firefox- und Cloud-Sparte werden vereint

Categories: Software
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Published on: Februar 25, 2015

Der bisherige Firefox-Chef verlässt Mozilla aus privaten Gründen. Der Browser-Hersteller nutzt die Gelegenheit, die Sparte für Firefox-Produkte mit den Cloud-Dienstleistungen zusammenzulegen.

Nach acht Jahren verlässt der bisherige Hauptverantwortliche für den Firefox-Browser, Johnathan Nightingale, Mozilla aus persönlichen Gründen, wie er in seinem Blog schreibt. Als Nachfolger ist Mark Mayo bestimmt, der das Team der Cloud-Dienste seit vier Jahren leitet. Mozilla nutzt diese Gelegenheit, um die Organisation ein wenig umzugestalten: Die Cloud- und Browser-Sparten werden zusammengelegt.

Mayo ist damit verantwortlich für sämtliche Belange des Firefox, also für den mobilen Browser, die Desktop-Variante und die angeschlossenen sogenannten Cloud-Dienste. Letztere umfassen unter anderem die Synchronisation, die Firefox-Accounts, den Geolokationsdienst, den Marketplace oder auch den Videochat Firefox Hello, der WebRTC verwendet.

Mozillas Vorstandschef Chris Beard begründet das Zusammenlegen der bisher getrennt voneinander arbeitenden Teams: Demnach hätten die Beteiligten in jüngster Zeit viele Client-Anwendungen für die Cloud-Dienste in den mobilen und in den Desktop-Browser eingebaut, um das weiterzuentwickeln, was Firefox für seine Nutzer leisten könne. Diese Entwicklung solle künftig stärker unterstützt werden.

Eventuellen negativen Spekulationen, was diese Neuorganisation über Mozilla aussagen könnte, tritt Nightingale bereits im Voraus entgegen. Dem Browserhersteller gehe es wesentlich besser als noch vor einem Jahr, Nightingale sei außerdem sehr zufrieden mit der Arbeit von Beard sowie dem gesamten Leitungsteam. Letzterer höre auf, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen und sich auszuruhen. Ein neues Arbeitsangebot habe er noch nicht.  (sg)

Übernommen aus:

www.golem.de

Diese Grundsätze sollten Sie bei einer Datensicherung beachten

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Published on: Februar 16, 2015

Viel zu wenige PC-Nutzer führen regelmäßige Backups ihrer wichtigen Daten durch, doch selbst wenn man diszipliniert ist und die Daten regelmäßig sichert, kann es ein böses Erwachen geben. Wichtigster Grundsatz für die Sicherheit der persönlichen Daten ist, immer mindestens 2 Datenträger, am besten externe Festplatten, für die Backups zu verwenden. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass 2 Festplatten gleichzeitig ihren Geist aufgeben. Aber leider genügt das allein nicht. Man muss noch an einen anderen wichtigen Grundsatz denken. Der betrifft den Verschleiß von HDD’s (im Gegensatz von SSD’s, die rein elektronisch funktionieren). Auch wenn eine externe Festplatte üblicherweise nicht ständig am Rechner hängt und somit in Betrieb ist, verschleißen diese Festplatten alleine schon aufgrund der Alterung. Eine Bekannte von mir hatte kürzlich diesen Fall. Sie verwendete seit Jahren ihre externe Festplatte von Samsung mit 160GB Kapazität (daran merkt man schon, wie alt die Festplatte war) zur Speicherung bzw. Auslagerung ihrer wichtigen Daten. Dabei ignorierte sie den oben erwähnten Grundsatz, die Daten immer auf 2 voneinander unabhängigen Datenträgern zu speichern und hatte dann das Pech, dass ihre alte externe Festplatte irgendwann den Dienst versagte. Ausgerechnet der wichtigste Ordner auf der Festplatte enthielt nur noch verwaiste Dateieinträge, die Dateien selbst waren unauffindbar. Nach einigem Herumprobieren mit kostenlosen Datenrettungsprogrammen gab sie schließlich auf, vor allem deshalb, weil ihr von einem professionellen Datenrettungsunternehmen gesagt wurde, dass man als Laie im Zweifelsfall noch mehr Schaden anrichten könne, wenn man nicht genau weiß, was man da eigentlich tut.

 

Nun war guter Rat teuer und meine Bekannte brachte ihre defekte externe Festplatte schlussendlich zu einem Anbieter von Datenrettung und Datenwiederherstellung von defekten Datenträgern bzw. Festplatten. Sie hatte Glück und der Dienstleister erwies sich als eine gute Wahl. Er konnte die verschwundenen Daten wiederherstellen und verlangte dafür einen sehr zivilen Preis, der zwar auch weh tat, aber durchaus angemessen war. Dazu kopierte er alle anderen Daten von der defekten Festplatte auf eine neue externe Festplatte, sodass meine Bekannte letztlich keinen Datenverlust zu beklagen hatte. In diesem Fall also Ende gut alles gut. 

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